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Ohlendorf: Grünes Licht für Gemüsetrasse

Die Gemüsetrasse soll an die Kiestrasse der Firma Dörner anschließen, die im Süden in die Brackeler Straße mündet (Foto: oh)

Bürger in Ohlendorf sollen vom Verkehr entlastet werden / Positives Voting für Gehwegsanierung in Hörsten

kb. Ohlendorf. "Wir reden schon seit Jahren über dieses Problem. Diese Lösung ist für alle gut und praktikabel", sagt Norbert Fraederich, Vorsitzender des Wege-, Verkehrs und Naherholungsausschusses, zum positiven Votum des Ausschusses zum Bau der sogenannten Gemüsetrasse in Ohlendorf.
Die Bürger in Ohlendorf und Holtorfsloh - allen voran der "Verein zur Erhaltung gesunden Lebensraumes" rund um Werner Görlich - kämpfen bereits seit Jahren darum, nach der Entlastung von den Kiestransporten des Unternehmens Otto Dörner, auch den innerbetrieblichen Verkehr des Gemüseanbauunternehmens Behr auf Wege außerhalb des Ortes zu verlagern. Jetzt soll ihr Lösungsvorschlag im kommenden Jahr in die Realität umgesetzt werden. Die neue Gemüsetrasse soll vom alten Betriebsgelände der Firma Behr an der Ohlendorfer Straße aus über einen von der Gemeinde auszubauenden Weg an die Kiestrasse des Unternehmens Dörner anschließen. Diese mündet wiederum in die Brackeler Straße, wodurch die Gemüsetrasse direkten Anschluss an die Autobahn erhält.
Die Befestigung des gemeindeeigenen Feldweges auf einer Länge von 355 Metern einschließlich Mulde bzw. Graben zur Entwässerung wird nach groben Schätzungen rund 65.000 Euro kosten. Dafür soll eine 0,35 Meter dicke Schottertragschicht in einer Breite von 5 Metern aufgetragen werden. Das Geld muss noch für den Haushalt 2014 eingeplant werden.
• Einstimmig sprach sich der Verkehrsausschuss auch für die Sanierung des Fuß- und Radweges auf dem Deich in Hörsten zwischen Hörstener Straße und "Grüner Damm" aus. Nicht errichtet werden sollen aber die vom Ortsrat empfohlenen "Berliner Kissen" in der Straße "Grüner Damm", die die Autofahrer dazu bewegen sollten, den Fuß vom Gas zu nehmen. "Wir hatten dieselbe Diskussion bereits in Over", berichtet Norbert Fraederich. Zunächst sei der Ruf nach den Kissen groß gewesen, wenig später hätten sich die Anwohner über die zusätzliche Lärmbelastung, die durch das Überfahren der Kissen entsteht, beschwert. "Wir schauen jet