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Platz der Erinnerung eingeweiht

An der Mauer am Platz der Erinnerung (v. li.): Wolfgang Bartelt, Anne Becker, Axel Hankotius, Marianne Weselmann und Hannelore Meyer (Foto: oh)

Neuer Gedenkort soll zum Verweilen einladen

kb. Hittfeld. Kerzen leuchten in den Nischen der Mauer, eine Holzbank lädt zum Verweilen ein, und eine Schirm-Mooreiche inmitten des Platzes soll Besuchern ein „behütetes“ Gefühl geben: Kürzlich wurde der „Platz der Erinnerung“ auf dem Hittfelder Friedhof eingeweiht.
„Der Friedhof soll nicht nur ein Ort der Trauer und des Abschieds sein, sondern auch ein Ort des Verweilens und der Begegnung“, sagt Kirchenvorsteherin und Vorsitzende des Hittfelder Friedhofsausschusses Hannelore Meyer. Für den Platz der Erinnerung bot sich das Areal vor der Friedhofskapelle an. Die Idee zur Kerzenmauer haben sich die Mitglieder des Friedhofsausschusses auf der Internationalen Gartenschau abgeguckt. Wolfgang Bartelt, Berater des Friedhofsausschuses, hat die Mauer selbst errichtet. In die Nischen können Besucher Kerzen stellen, um den Verstorbenen zu gedenken. Neben der Mauer steht ein Seelenbrett mit der Textzeile „Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht“, das von Marianne Weselmann angefertigt wurde.
Pastor Bernhard Kuhlmann dankte den Beteiligten für ihren Einsatz. "Es ist wichtig den Verstorbenen Raum zu geben und mit ihnen an Orten wie etwa dem Friedhof in Verbindung zu bleiben", so Kuhlmann.