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Positiver Jahresabschluss: Carina Meyer, neue Geschäftsführerin am Kiekeberg, präsentiert Wirtschaftszahlen

Freuen sich über den positiven Jahresabschluss (v. li.) Heike Meyer (Stiftungsratsvors.), Museumsdirektor Rolf Wiese, Carina Meyer, Heiner Schönecke (Vors. Förderverein) und Landrat Rainer Rempe (Foto: ssc)
kb. Ehestorf. "Das Museum strahlt vor Engagement, das ist beeindruckend", sagt Carina Meyer (41), neue Kaufmännische Geschäftsführerin der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, über ihre Wirkungsstätte. Die studierte Kulturwissenschaftlerin ist bereits seit 2008 am Kiekeberg tätig, zunächst als Volontärin im Museumsmanagement, dann als Referentin des Vorstands der Museumsstiftung. Seit 1. Juni ist sie die Nachfolgerin von Marc von Itter, der als Verwaltungsdirektor zur Stiftung Historische Museen in Hamburg gewechselt ist (das WOCHENBLATT berichtete).
Carina Meyer will einen ihrer Arbeitsschwerpunkte an der Schnittstelle zum Ehrenamt setzen, schon in den vergangenen Jahren war sie u.a. mit dem Aufbau einer professionellen Ehrenamtsarbeit beschäftigt. "Das Freilichtmuseum ist ein lebendiger, sozialer Ort. Ich freue mich, dies künftig noch stärker mitgestalten zu können", so Meyer.
Der Blick der neuen Geschäftsführerin auf den Jahresabschluss der Stiftung fiel positiv aus. In 2015 lag das Ergebnis bei einem Plus von 15.000 Euro, besonders erfolgreich war die Steigerung der Erträge um rund 150.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Mehraufwendungen fielen im Personalbereich und in der Bauunterhaltung an. Einen leichten Anstieg um 15.000 Euro gab es bei den Eintrittsgeldern, gleich geblieben ist der Zuschuss durch den Landkreis (rund 1,9 Millionen Euro). Das Stiftungskapital wuchs Dank vieler Spenden und Aktionen um 365.000 Euro auf rund 1,56 Millionen Euro an.
Mit Ausstellungen, Projekten und Aktionstagen bemüht sich das Freilichtmuseum darum, den Besuchern immer wieder Neues zu bieten. Erst vor Kurzem wurde die neue Dauerausstellung Spielwelten eröffnet, das nächste Großprojekt befindet sich in Vorbereitung: Die "Königsberger Straße", eine deutschlandweit einmalige Ausstellung zur Siedlungsgeschichte der Nachkriegszeit von 1945 bis 1985. Geplant ist, auf rund einem Hektar Fläche einen ganzen Straßenzug nachzubauen.
Weitere Veränderungen kommen im Sommer 2017 auf das Museum zu. Dann tritt Stefan Hannes Zimmermann die Nachfolge von Museumsdirektor Rolf Wiese an, der im Herbst 2017 in den Ruhestand geht.