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Rund 1.000 Besucher beim Pfingstgottesdienst im Kleckerwald

Rund 1.000 Besucher kamen zum Pfingstgottesdienst in den Kleckerwald
kb. Rosengarten/Seevetal. Unter hohen Bäumen, inmitten von frischem Grün und Vogelgezwitscher versammelten sich am Pfingstmontag wieder rund 1.000 Besucher am Hünengrab im Kleckerwald, um gemeinsam mit Superintendent Dirk Jäger, dem leitenden Geistlichen des Kirchenkreises Hittfeld, und der Maschener Pastorin Sabine Bokies den traditionellen Waldgottesdienst zu feiern. Für die musikalische Begleitung sorgten bei diesem besonderen Gottesdienst die Bläser aus dem Kirchenkreis, die Chöre "Liedertafel Amphion Klecken" sowie der Männergesangsverein Dibbersen und natürlich Musiker Stefan Gwildis (54). Gwildis, der seinen Durchbruch als Sänger vor rund zehn Jahren mit deutschen Fassungen alter Soulklassiker feierte, war in erster Linie in seiner Funktion als Botschafter der Opferschutz-Organisation "Weißer Ring" in den Kleckerwald gekommen. Er ließ es sich aber zur Begeisterung der Besucher nicht nehmen, zur Gitarre zu greifen und seinen Song "Spiel das Lied in dir" zu präsentieren. Die Atmosphäre des Gottesdienstes fand Gwildis großartig. "Wo ist man dem Wunder der Schöpfung schon näher als in der Natur?" so der Musiker, der die Gegend rund um den Kleckerwald seit seiner Kindheit kennt. "Wir haben ein Wochenendhaus hier um die Ecke. Das hat mein Großvater vor Ewigkeiten gebaut", erzählte Gwildis. Er freute sich sehr, dass die Hälfte der Kollekte an den "Weißen Ring" geht. Unterstützt wird damit ein Gewalt-Präventionsprojekt der Tänzerin Sandra Neumann. Die andere Hälfte der Kollekte kommt der Beratungs- und Innovationsstelle für häusliche Gewalt "BISS" zugute.
Im Anschluss an den Gottesdienst blieben viele Besucher noch vor Ort und genossen das Beisammensein unter freiem Himmel bei Kaffee, Tee und Kuchen, gespendet von der Bäckerei Danker aus Klecken.
Übrigens: Der Waldgottesdienst am Hünengrab wurde erstmals im Jahr 1929 abgehalten. Unter den Nationalsozialisten wurde der Gottesdienst 1935 verboten, ab 1945 lebte die Tradition wieder auf.

Wer Lust hat Stefan Gwildis live zu sehen: Er tritt am 26. Mai gemeinsam mit der NDR Bigband beim Elbjazz Festival in Hamburg auf. Mit seiner Band ist Gwildis außerdem am 18. August im Hamburger Stadtpark zu sehen. Weitere Infos auf http://www.stefangwildis.de.