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Schluss nach 25 Jahren: Hittfelder Ostereiermarkt fand zum letzten Mal statt

Seit 25 Jahren dabei (v. li.): Die Organisatorinnen Claudia Kähler und Jessica Hagen sowie die Aussteller Nadja Kiszczuk und Sibylle Mewes-Knopp
mum. Hittfeld. Der Landkreis Harburg ist um eine Veranstaltung ärmer! Am Wochenende fand zum letzten Mal der Hittfelder Ostereiermarkt statt. Nach 25 Jahren ziehen die Organisatoren Jessica Hagen und Claudia Kähler einen Schlussstrich. „Der Abschied fällt schwer“, sagen die beiden Schwestern unisono. Schon als Kinder waren sie dabei, als Gerda Schalthoff den Markt zum ersten Mal organisierte. Los ging es in einer kleinen Scheune. Nach zehn Jahren übernahm mit Margret Jahnke die Mutter der heutigen Organisatoren die Verantwortung für das beliebte Event. Nach ihrem Tod 2006 machten die beiden Schwestern weiter. „Der Aufwand ist einfach riesig“, so Jessica Hagen. Sie freue sich jetzt darauf, nur noch als Ausstellerin auf ähnlichen Veranstaltungen in Eutin und Tönning dabei zu sein. „Die Schwestern haben einen tollen Job gemacht“, sagte Sibylle Mewes-Knopp. Sie und Nadja Kiszczuk sind bereits seit dem ersten Mal dabei - ohne Unterbrechung.
Doch am Wochenende gingen die Türen in Hittfeld noch einmal auf. Zahlreiche Besucher genossen die große Auswahl an Ostereiern. 30 Künstler aus Deutschland und dem nahen Ausland waren in die „Burg Seevetal“ gekommen, um ihre Schätze anzubieten. „Ich hätte niemals gedacht, dass es so viele unterschiedliche Varianten gibt“, sagte eine Besucherin.
Besonders interessant für Männer war das Angebot von Doris Carstens. Sie lässt kleine Szenen im Inneren von Gänseeiern lebendig werden. Beispielsweise Szenen aus einem Fußballstadion oder Strandleben.

Kommentar

Da fehlt das
Fingerspitzengefühl!

Statt eines Geschenks gab es für die Organisatoren von der Gemeinde Seevetal und dem Landkreis Harburg eine peinliche Panne zum letzten Ostereiermarkt. Ohne Ankündigung wurde am Samstag einfach die Zufahrt zur Straße Am Göhlenbach gesperrt. Dort entsteht die Westumfahrung. „Man hatte uns gesagt, dass die Straße erst ab Montag dicht ist“, sagt Jessica Hagen. Viele Besucher hätten nicht gewusst, wie sie zum Veranstaltungszentrum kommen und kehrten frustriert um. Als die Organisatoren von der Sperrung erfuhren, bastelten sie schnell Hinweisschilder. Dennoch. Hier wäre etwas mehr Fingerspitzengefühl notwendig gewesen.
Sascha Mummenhoff