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Seevetal: Baumfällungen und Pflegearbeiten auf den Friedhöfen

Seit rund vier Jahren wird in Seevetal ein Baumkontrollkataster erstellt. Immer wieder müssen zahlreiche der begutachteten Bäume gefällt werden, weil sie nicht mehr oder nur unter hohem Kostenaufwand erhalten werden können
kb. Maschen/Ramelsloh. Auf den Seevetaler Friedhöfen in Maschen und Ramelsloh werden in den kommenden Wochen umfangreiche Pflegemaßnahmen an Bäumen durchgeführt. Um auch weiterhin ein gefahrloses Betreten der Friedhöfe zu gewährleisten, müssen viele Bäume leider auch gefällt werden. Dies hat die intensive Begutachtung im Rahmen der Erfassung für das Baumkontrollkataster der Gemeinde ergeben.
Auf dem Maschener Friedhof wurden rund 800 Bäume erfasst. Davon müssen ca. 245 Bäume gefällt werden. Für rund 380 Bäume ist ein Pflegebedarf vermerkt. In Ramelsloh wurden 340 Bäume erfasst. Hier müssen 23 Bäume gefällt werden, für ca. 120 Bäume wurde ein Pflegebedarf festgestellt.
Die Pflegearbeiten umfassen zu einem großen Teil das Beseitigen von Totholz sowie die Kronenpflege. Zudem haben sich insbesondere in Maschen Stolperfallen durch die Freilegung vieler Baumwurzeln aufgrund von Bodenerosion herausgebildet. Auch dies führt zu Schäden an den Bäumen. Mit ersten Arbeiten wird in der kommenden Woche nach dem Totensonntag (20. November) begonnen. Die Baumpflegearbeiten im Kronenbereich sind für das kommende Frühjahr vorgesehen.
In Maschen werden die Arbeiten in mehrere einzelne Bereiche aufgeteilt und über einen längeren Zeitraum abgearbeitet, um die Abläufe auf dem Friedhof so wenig wie möglich zu stören. Erste Fällarbeiten werden im mittleren Bereich des Friedhofes, westlich der Kapelle durchgeführt. Im Zuge der Baumfäll- und Pflegemaßnahmen werden im nördlichen Bereich der Bearbeitungsfläche zudem erste Vorbereitungen für die Anlage von neuen Staudengräbern getroffen.
Die vorgesehenen Fällarbeiten werden auf beiden Friedhöfen auch genutzt, um die durch den frühen Wintereinbruch zahlreich hervorgerufenen neuen Schäden an den Bäumen zu begutachten und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Zumindest kurzzeitig werden Absperrungen in einzelnen Bereichen unumgänglich sein.