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"Sich zu streiten ist einfach"

Konfliktlösungen auf Augenhöhe, Fairness im Gespräch, langfristige Erfolge: Dafür engagiert sich Daniel Kiwitt

Pilotprojekt der Kirchengemeinde Meckelfeld: Mediator Daniel Kiwitt bietet Konfliktlösungen an

kb. Meckelfeld. "Sich zu streiten ist relativ einfach", sagt Daniel Kiwitt (33). Während seiner Ausbildung zum Mediator - zum professionellen Vermittler bei Konflikten - an der Universität Hamburg schlüpfte der studierte Theologe auch in die Rolle der Konfliktpartner. "Das ist auf jeden Fall der leichtere Teil der Übung", so Kiwitt. Durch sein Engagement startet die Kirchengemeinde Meckelfeld jetzt ein einzigartiges Pilotprojekt: Sie bietet Mediation - die konstruktive Beilegung von Konflikten - an. Und das fast kostenlos, die Konfliktparteien zahlen lediglich Material- und Raumkosten.
Für Daniel Kiwitt, der lange im Kirchenvorstand war, steht die Mediation in der christlichen Tradition. "Diese Herangehensweise entspringt christlichen Wurzeln", so Kiwitt. "Die Kirche sollte die Versöhnungsarbeit neu für sich entdecken."
Ziel jeder Mediation ist die Lösung eines Konfliktes. Grundlage ist die Freiwilligkeit der Konfliktpartner, sich an der Konfliktlösung zu beteiligen. Nach einer ersten telefonischen Besprechung trifft sich Daniel Kiwitt mit den Konfliktpartnern auf neutralem Boden - ein wichtiger Aspekt. "Dann wird eine Vorvereinbarung getroffen", erklärt Daniel Kiwitt. In ihr wird das Ziel der Mediation anvisiert - das kann von einem "Waffenstillstand" bis hin zur Versöhnung gehen. "Es kommt auch immer darauf an, wie weit so ein Streit schon eskaliert ist", so Kiwitt. In mehreren Sitzungen versucht der Mediator dann, verdeckte Konflikte freizulegen und bei den Parteien die Augen für die Sichtweise der Gegenseite zu öffnen. In den Sitzungen sind einfache Grundregeln ganz wichtig. "Die Konfliktpartner müssen sich gegenseitig ausreden lassen, Anschreien ist verboten", so Kiwitt. Außerdem muss auf beiden Seiten die Bereitschaft vorhanden sein, Verständnis für den anderen aufzubringen. Dass Daniel Kiwitt über die Konflikte außerhalb der Mediation kein Wort verliert, ist selbstverständlich. Bei der Mediation gibt es keine Lösungsvorschläge von außen. "Die Parteien lösen ihren Konflikt unter meiner Anleitung selbst", erklärt Kiwitt.
Das Angebot der Kirchengemeinde Meckelfeld richtet sich an alle Interessierten - auch an Nicht-Gemeindemitglieder. Die Form des jeweiligen Konfliktes spielt ebenfalls keine Rolle. "Egal ob familiäre Streitigkeiten, Nachbarschaftskonflikte, Probleme am Arbeitsplatz oder interkulturelle Konflikte - das Angebot ist für alle offen", so Daniel Kiwitt. Er bietet sowohl Einzel- wie auch Gruppenmediationen an, die Sitzungen finden gewöhnlich im Familienzentrum Meckelfeld statt. • Wer Interesse an einer Mediation oder Fragen hat, erreicht Daniel Kiwitt unter Tel. 040 - 21051575. Weitere Infos: www.familienzentrum-meckelfeld.de.