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Spaß und Zusammenhalt: Großes Zeltlager der Seevetaler Jugendfeuerwehren

Sorgten gemeinsam mit rund 40 Helfern für einen reibungslosen Ablauf: Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Gauger (li.) und "Lager-Sheriff" Wilfried Eick
kb. Seevetal. ""Wenn es nach den Kindern geht, könnten wir noch eine Woche verlängern", sagt Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Gauger und lacht. Gemeinsam mit etwa 40 Helfern hat er in der vergangenen Woche das Zeltlager der Seevetaler Jugendwehren in Lindhorst auf die Beine gestellt - vorübergehendes Zuhause für rund 165 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Gemeindegebiet. Alle zwei Jahre, abwechselnd mit dem Lager auf Kreisebene, richtet die Seevetaler Jugendwehr das Zeltlager aus. Eine Woche Ausnahmezustand nicht nur für die Helfer, die allein mehrere Tage für den Auf- und Abbau brauchen. Auch für die Kinder und Jugendlichen waren es sieben Tage weg von zu Hause, an denen vor allem Spiel, Spaß und Gemeinschaftsgefühl auf dem Programm standen.
Dass sich der Feuerwehrnachwuchs im Zeltlager pudelwohl fühlte und Heimweh zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen gehörte, lag nicht zuletzt an der guten Verpflegung. "Chefkoch" Ralf Steinwehe und der Rest des Küchenteams standen in der Gunst der Kinder und Jugendliche ganz oben. Kein Wunder: Jeden Tag wurden Berge leckeren Essens gekocht - alles frisch vor Ort zubereitet. Ob 180 Spiegeleier zum Frühstück zubereitet werden mussten, 80 Liter Suppe für den Nachtmarsch gekocht oder über 300 Burger-Patties für die große Hamburger-Schlacht gebraten - in der Lager-Küche gab es immer alle Hände voll zu tun. Dafür erntete die Crew reichlich Lob. "Wir bekommen nicht selten zu hören, dass es besser schmeckt, als zu Hause", freute sich Ralf Steinwehe.
Auch die Kinder packten ordentlich mit an: Beim Lagerdienst stand u.a. Putzen auf dem Programm. "Das machen die Kinder wirklich super und ohne zu murren", berichtete Michael Gauger. Motivation war sicher auch die Belohnung durch das Küchenteam: "Wenn die Kinder fertig sind, machen wir immer eine Laola-Welle und es gibt ein Eis", erzählte Hans-Georg Morysse. Eine Geste, über die sich manch Hausfrau sicher auch freuen würde.
Das oft regnerische Wetter konnte der guten Stimmung im Camp nichts anhaben. Spiele und Ganztagsausflüge, darunter eine Stadtralley in Hamburg, sorgten für Abwechslung. Dabei ging es auch darum, reichlich Punkte einzuheimsen, um sich den Lagerpokal zu sichern. Der ging schließlich an die Gruppe "Hittfeld 2" vor "Hittfeld 1" und Over-Bullenhausen.
Die meisten der Helfer nehmen sich für ihren Einsatz beim Zeltlager extra Urlaub - so auch Michael Gauger. "Das geht gar nicht anders", sagt er. Ein toller Einsatz, für den ihn die Freude der Kinder und Jugendlichen entlohnt. "Wenn die Kinder Spaß haben und hier eine schöne Zeit verbringen, ist das der größte Dank", so Gauger.