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Stiftung Friedenskirche Maschen - eine Erfolgsgeschichte

Dr. Eckhardt Wohlers vor der Friedenskirche in Maschen (Foto: Wöhling)
kb. Maschen. „Wir können durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Mit Gründung der Stiftung wollten wir für die Kirchengemeinde Maschen ein drittes finanzielles Standbein neben den Zuweisungen der Landeskirche und dem freiwilligen Kirchgeld schaffen. Das ist gut gelungen“, sagt Dr. Eckhardt Wohlers.
Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Friedenskirche Maschen legte der Stifterversammlung kürzlich seinen Rechenschaftsbericht vor. „Seit Gründung konnten wir ein Stiftungskapital von 385.000 Euro ansammeln. Unser herzlicher Dank geht an alle Stifter, die damit die kirchliche Arbeit in Maschen durch ihre Zustiftungen unterstützen. Auch die Bonifizierungsrunden der Landeskirche Hannovers halfen sehr“, sagt Wohlers. Insgesamt wurden bislang 22.900 Euro aus den Kapitalerträgen für die kirchliche Arbeit zur Verfügung gestellt. Mit 4.000 Euro hat die Stiftung die Kirchengemeinde Maschen allein im vergangenen Jahr unterstützt. „Das Geld kam dem Jugendchor You!Go, dem Besuchsdienst und der Gottesdienstarbeit zugute. Zudem beteiligen wir uns an der Anschaffung eines Defibrilators für die Kirche, über weitere Projekte sind wir mit dem Kirchenvorstand im Gespräch.“
Für 2017 hat sich die Stiftung einiges vorgenommen: „Wir hoffen, dass die Stiftung weitere Freunde gewinnt und einen finanziellen Erfolg verbuchen kann. Unser Ziel ist es, im Jubiläumsjahr die Schwelle von 400.000 Euro beim Stiftungskapital deutlich zu überschreiten“, so Wohlers. Dabei helfen könnte auch die weitere Bonifizierungsrunde der Landeskirche nach dem Motto "aus drei mach vier": Pro drei Euro, die gestiftet werden, legt die Landeskirche einen Euro drauf.
Wie alle Stiftungen leidet aber auch die Stiftung Friedenskirche Maschen unter dem niedrigen Zinsniveau. "Um überhaupt noch Erträge zu erzielen, müssen wir mindestens teilweise ein etwas höheres Risiko eingehen. Wir haben uns daher entschieden, einen Teil der frei gewordenen Mittel in unterschiedlichen Fonds anzulegen“, so Wohlers. Er schätzt, dass die Stiftung auch in den kommenden Jahren Kapitalerträge von jährlich etwa 9.000 Euro erzielen kann: „Damit können wir auch zukünftig die Kirchengemeinde tatkräftig unterstützen.
Das zehnjährige Bestehen wird in diesem Jahr mit vielen Veranstaltungen gefeiert. Der Festgottesdienst zum Jubiläum findet am Sonntag, 22. Oktober, statt. Nächster Termin: "Reformation im Lüneburgischen" - ein Abend mit Martin Teske am Donnerstag, 16. März, um 19 Uhr in der Friedenskirche. Der Eintritt ist frei.