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Traubenernte im "Seeveparadies"

Freut sich schon auf die Traubenernte: Heinz Borghoff

Meckelfelder Kleingärtner rechnet mit einem Ertrag von einem Zentner / Großteil der Ernte für die Nachbarn

as. Meckelfeld. „Ja, die Drosseln, die mögen meine Trauben auch. Die putzen die richtig weg“, erklärt der Meckelfelder Schrebergärtner Heinz Borghoff (79). Um die Trauben vor den Vögeln zu schützen, hat er rot-weißes Absperrband um die Reben gebunden.
Mittlerweile ist er zum Weintrauben-Experten geworden. Die einst auf dem Hamburger Fischmarkt gekaufte Pflanze „Tafelwein“ wächst und gedeiht seit mehr als 20 Jahren in dem Schrebergarten des gelernten Landwirts. In seinem „Bad Seeveparadies“, wie er seinen Garten in der Kleingartenkolonie des Vereins Bahn-Landwirtschaft nennt, steht ihm dieses Jahr wieder eine besonders reiche Ernte bevor: er schätzt den Ertrag seiner zwei Reben auf einen Zentner Trauben.
Da er selbst keinen Wein trinkt und soviel Trauben nicht allein essen kann, verschenkt er das den größten Teil seiner Ernte an seine Gartennachbarn.
Der passionierte Gärtner sieht täglich nach seinen Pflanzen. Grundsätzlich sei die Pflanze nicht besonders pflege-intensiv, so Borghoff, aber sie brauche viel Wasser. Vielleicht, so mutmaßt Borghoff, sorgt das von ihm zum Gießen genutzte Wasser der Seeve für das besonders gute Wachstum in seinem Garten: 2006 blühte in seinem Garten eine 6,20 Meter hohe Sonnenblume.
Er freue sich schon auf die Ernte Ende September, wenn die Trauben reif und süß sind - sofern die Drosseln ihm bis dahin noch ein paar Trauben übrig gelassen haben.