Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Urnen-Grabanlage offiziell eingeweiht

Pastorin Imke Schwarz (v. li.), Hannelore Meyer und Almut Andersson vor der neuen Eichenskulptur der Urnen-Baum-Grabanlage (Foto: oh)
kb. Hittfeld. Die neue Urnen-Baum-Grabanlage auf dem Hittfelder Friedhof wurde jetzt offiziell eingeweiht. Insgesamt ist Platz für 80 Urnengräber auf vier im Kreis angeordneten Feldern, auf denen vier Kugelbäume gepflanzt wurden. Inmitten des Feldes steht eine mächtige Eichenskulptur, auf die die Namen der Verstorbenen eingeschnitzt werden. Almut Andersson, Holzbildhauermeisterin aus Eddelsen, hat dieses Kunstwerk aus einem Eichenstamm gearbeitet.
„Die Veränderungen in der Gesellschaft machen auch vor dem Friedhof nicht Halt, immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung unter Bäumen. Es ist schön, dass dies jetzt auch auf dem Hittfelder Friedhof möglich ist“, sagte Hannelore Meyer, Kirchenvorsteherin der Hittfelder St. Mauritius-Kirchengemeinde und Vorsitzende des Friedhofsausschusses. Mit ihr feierten Pastorin Imke Schwarz, Vertreter des Friedhofsausschusses und viele Hittfelder die Einweihung der neuen Grabanlage mit einer Andacht.
Die Eichenskulptur im Zentrum der neuen Anlage ist ein Kunstwerk mit reicher Symbolik: „Almut Andersson hat den Weg des Menschen als breites Band in diesen Eichenstamm eingearbeitet. Der Weg führt von der Erde hinauf, aus dem Kind wird ein Erwachsener. Die Wege verzweigen sich, es gibt nicht den einen richtigen, sondern Um- und Irrwege, bis der Weg des Menschen schließlich wieder zur Erde strebt“, erklärte Pastorin Imke Schwarz. Die Inschrift „Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte“ schmückt den Stamm. Die Namen der Verstorbenen werden auf der abgeflachten Seite eingeschnitzt.
„Hier ist ein Ort entstanden, wo Herz und Auge gern verweilen, ein Ort dankbarer Erinnerung“, sagte Hannelore Meyer und dankte u.a. Almut Andersson für die „meisterliche Leistung“, Axel Hankotius, dem Leiter des Friedhofs, für die Umsetzung der Grabanlage und Jürgen Becker – er hatte den Eichenstamm gespendet.