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Verein "Hilfe für krebskranke Kinder" übergibt 60.000 Euro

Symbolische Scheckübergabe: Die Mitglieder des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder, haben im vergangenen Jahr wieder 60.000 Euro für die Kinderkrebshilfe gesammelt
bs. Seevetal. bs. Seevetal. Mit dem an Leukämie erkrankten Malte von der Grundschule Horst und dem darauffolgenden ersten Weihnachtsbasar ging 1976 alles los. Seit betroffene Eltern 1997 den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ ins Leben riefen, ist die Spendenbereitschaft der Seevetaler ungebrochen groß. Und das ist bis heute so: Bereits mehr als 1,5 Millionen Euro hat der Verein bislang für das Kinderkrebs-Zentrum im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg gesammelt.
Jetzt kamen wieder stolze 60.000 Euro, ein Großteil des Geldes wird noch immer beim jährlichen Weihnachtsbasar gesammelt, hinzu. „Mein Dank geht an alle Mitglieder und Unterstützer, ohne euch geht gar nichts“, so Anette Kosakowski, erste Vorsitzende des Vereins, bei der Spendenübergabe in der Horster Mühle.
Wofür das Geld genau eingesetzt wird, erklärten daraufhin Dr. Klaus Bublitz (Geschäftsführer des Forschungsinstitutes und der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg) und Diplom-Psychologe Dieter Linhart vom UKE Hamburg. „Die Gelder fließen in die Verbesserung der Patientenversorgung und in den Sozialfonds, der die Familien der betroffenen Kinder unterstützt“, erklärt Linhart. So dauere beispielsweise die Therapie eines Kindes, das an einem Hirntumor leidet, im Durchschnitt drei Jahre - Zeit, in der oft mindestens ein Teil des Familien-Einkommens aufgrund der umfangreichen Betreuung komplett wegfällt. „Schnell gerät dann das ganze finanzielle Konstrukt der Familien ins Wanken, was neben der Erkrankung, zusätzlich sehr belastend ist“, so der Psychologe weiter. Daneben werden wichtige Bereiche der Rehabilitation, die von keinem Kostenträger übernommen werden, mit dem Sozialfonds unterstützt. „Nach einer Operation am Hirn verfügen viele Kinder leider nur noch über einen Bruchteil ihrer kognitiven Fähigkeiten. Hier sind spezielle Therapien, oft noch jahrelang nach der Entlassung, notwendig, um diese Fähigkeiten wieder zu erlernen“, so Linhart.
• Wer die Arbeit am Kinderkrebs-Zentrum ebenfalls unterstützen will, findet alle Informationen zum Verein und das Spendenkonto auf http://www.kinderkrebshilfe-seevetal.de .