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Vom Schulkind bis zur Seniorin: Beim großen Gospel-Projekt haben alle ein gemeinsames Ziel

Üben fleißig und haben richtig Spaß dabei: Kinderchorleiterin Andrea Theidig (re.) mit einigen Nachwuchssängern
kb. Meckelfeld. "Singt Ihr das mal an? Es ist wichtig, dass wir da Zug nach vorne kriegen. Ihr müsst auch ein bisschen lächeln dabei!" Kantor Thomas Rims hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie der große, generationenübergreifende Chor die Lieder der Gospelmesse "Come Into His Presence" mit Leben füllen sollen. Rund 60 Sänger vom Schulkind bis zur Seniorin beteiligen sich an dem einzigartigen Gospelprojekt der Kirchengemeinde Meckelfeld. Am Ende der Proben, die jeden Donnerstag im Familienzentrum stattfinden, steht eine festliche Aufführung im Rahmen eines Gottesdienstes am 22. März um 18 Uhr in der Meckelfelder Kirche. Die Lieder werden Teil der Predigt sein.
Mit Begeisterung beim Projekt-Chor dabei sind auch Dörte Schiek (49) ihre Kinder Kilian (14) und Fiona (10) und deren Großmutter Renate (76). Während Kilian, Fiona und ihre Mutter schon Chor-Erfahrung haben, ist es für Oma Renate das erste Mal. "Ich singe einfach gern und dachte, ich probier das mal aus", so die Seniorin. Die vier haben schon reichlich Fortschritte gemacht. "Der Rhythmus geht langsam ins Blut", sagt Dörte Schiek und lacht. Aufgeregt wegen des großen Auftritts sind die Hobby-Sänger nicht. Es gibt ja noch einige Übungsabende, an denen am Feinschliff gearbeitet werden kann.
Die Gospelmesse mit dem Titel "Come Into His Presence" wurde vom Komponisten Helmut Jost extra für den Gottesdienst gestaltet. Thomas Rims und Kinderchorleiterin Andrea Theidig haben sich wegen der eingängigen Melodien für die Messe entschieden. Die Musik orientiert sich eher an modernen Pop-Songs als an altbekannten Gospel-Melodien. Theidig, die mit 16 Kindern und Jugendlichen an der Messe arbeitet, freut sich über den Spaß, den alle beim Singen haben. Auch Solo-Parts sind vorgesehen. "Da muss man sich schon was trauen", findet die Chorleiterin. Begleitet wird der Chor von Jens Pape am Klavier und Ralf-Peter Knötzele am Cajón (Kistentrommel).
Die Kosten für das Projekt trägt übrigens der Förderkreis Musik. Dieser unterstützt seit etwa drei Jahren die musikalische Arbeit in der Kirchengemeinde - von Proben und Unterricht bis hin zur Anschaffung von Noten. Der Gospel-Chor ist das bisher größte musikalische Projekt, das der Förderkreis finanziert. Auch für die Meckelfelder Pastoren Bernd Abesser und Peter M. Schwarz ist der Gospel-Gottesdienst etwas Besonderes. "So etwas haben wir noch nicht gemacht", sagt Abesser. Bewusst wurde der Termin in die Abendstunden verlegt. "Damit wollen wir dem Charakter der Musik Rechnung tragen", so Schwarz. "Und vielleicht locken wir ja auch den ein oder anderen in die Kirche, der sonst nicht kommt", hofft er.
• Übrigens: Der Förderkreis Musik freut sich immer über Unterstützung. Alle Informationen, ein Beitrittsformular zum Download und das Spendenkonto finden Sie auf http://www.kirchengemeinde-meckelfeld.de.