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Wichtige Stütze für die Kirchenarbeit: Stiftung feiert 10. Geburtstag

Eckhardt Wohlers in der Friedenskirche Maschen (Foto: Wöhling)
kb. Maschen. „Im Kirchenkreis Hittfeld waren wir Pioniere mit unserer Stiftung, und heute blicken wir auf zehn erfolgreiche Jahre zurück“, sagt Dr. Eckhardt Wohlers, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Friedenskirche Masche, die jetzt ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem Festgottesdienst gefeiert hat. Angesichts drohender Sparmaßnahmen war es 2007 das Ziel engagierter Maschener Kirchenvorsteher, neben den Zuweisungen der Landeskirche Hannovers und dem Freiwilligen Kirchenbeitrag ein drittes finanzielles Standbein für die Gemeinde zu schaffen. Das ist gelungen: „Bereits ab 2010 konnten wir Gelder an die Kirchengemeinde ausschütten", berichtet Wohlers. Derzeit verfügt die Stiftung über ein Kapital von etwa 385.000 Euro. "Trotz der schlechten Zinslage erzielen wir jährlich immer noch mehr als 8.000 Euro an Kapitalerträgen, von denen wir einen großen Teil an die Kirchengemeinde geben können“, sagt Wohlers. Unterstützt wurde damit in den vergangenen Jahren insbesondere die Kirchenmusik, so wurde etwa der Aufbau eines Kinder- und Jugendchores finanziert. Außerdem wird Geld für den Besuchsdienst und die Gottesdienstarbeit zur Verfügung gestellt.
Eckhardt Wohlers als Diplom-Volkswirt und Wirtschaftswissenschaftler wusste, wie eine ertragreiche Anlage von Kapital über mehrere Jahre zu erreichen ist. Mit einem Mix aus festverzinslichen Wertpapieren und Fondsanteilen ist das Kapital gut angelegt, so dass er davon ausgeht, dass die Stiftung auch in den nächsten Jahren Kapitalerträge in Höhe von 8.000 bis 9.000 Euro pro Jahr erzielen kann. Nachdem die Stiftung zunächst als unselbständige Stiftung in der Landeskirche Hannovers gegründet wurde, fand in 2013 die Umwandlung in eine selbständige kirchliche Stiftung statt. „Das bedeutete zwar mehr Arbeit für uns, aber wir konnten selbst entscheiden, wie wir das Geld anlegen“, so Wohlers.
In Zukunft möchte die Stiftung mit der Hälfte der Ausschüttungen langfristige Vorhaben mitfinanzieren, so etwa Personalstellen im Bereich technischer Dienste wie Küsterstellen. Die andere Hälfte soll weiterhin für bestimmte Projekte etwa im Bereich Kirchenmusik, für den Besuchsdienst und die Gottesdienstarbeit zur Verfügung gestellt werden.
Auch ein Umbruch steht an: „Das Kuratorium wird im nächsten Jahr neu gewählt. Ich werde nicht mehr kandidieren, und auch mein Stellvertreter Klaus Meier wird sein Amt abgeben. So suchen wir derzeit nach engagierten Nachfolgern“, sagt Wohlers. Diese sollten sich auch um neue Zustifter bemühen: „Wir freuen uns, dass Anlass-Spenden gestiegen sind. Viele Menschen verzichten bei runden Geburtstagen oder Jubiläen auf Geschenke und spenden das Geld. Schwerer ist es geworden, neue Stifter zu finden“, erzählt er.
Wer die Stiftung Friedenskirche Maschen und damit die kirchliche Arbeit vor Ort in Maschen unterstützen möchten, findet alle Informationen dazu auf http://www.stiftung-friedenskirche-maschen.de .