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Abriss schon in fünf Jahren? Tage der Decatur-Brücke sind gezählt

Die Decatur-Brücke über dem Rangierbahnhof Maschen muss durch einen Neubau ersetzt werden
kb. Seevetal. Dass die Tage der Decatur-Brücke über dem Rangierbahnhof Maschen gezählt sind, ist seit geraumer Zeit bekannt. Ein konkreter Zeitraum, wie lange die Brücke noch stehen soll, wurde bisher nicht genannt. Das hat Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn jetzt auf der Sitzung des Ortsrates Maschen getan. Der Abriss müsse spätestens in fünf Jahren erfolgen, so Tumuschat-Bruhn. Es werde zudem überlegt, die Brücke in Kürze nicht nur für Pkw und Lkw, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger zu sperren - auch wenn das Bauwerk nicht akut vom Einsturz gefährdet ist.
Völlig unklar ist weiterhin, wer die Kosten für den geschätzt 25 Millionen teuren Neubau der Brücke tragen wird und wo dieser entstehen soll. Ein weiteres Problem: Bei einer Vollsperrung der Brücke wäre der Bahnhof Maschen praktisch vom Ort abgeschnitten.
• Eine weitere Maßnahme, die den Rangierbahnhof Maschen betrifft, ist der Bau eines zweiten Umfahrungsgleises. Dieser soll im März 2017 beginnen. Bereits im kommenden September beginnt der Bau einer rund 1,7 Kilometer langen, fünf Meter hohen Lärmschutzwand auf Maschener Seite. Sie wird 2018 von einer weiteren Lärmschutzwand auf östlicher Seite ergänzt. Außerdem sollen ein neuer Bahndamm und zwei Brücken errichtet werden. Die Maßnahmen könnten zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen, auch auf Steller Gebiet.