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B-PLan "Glüsingen - Wennern/Auf dem Kamp": Bebauung nur eingeschossig

Mit einer Ringstraße (gelb) sollen die Grundstücke an die Straße "Wennern" angeschlossen werden

Verwaltung geht auf Kritik an Planungen ein / Großes Interesse an Bauplätzen

kb. Glüsingen. Die geplante Entwässerung, eine mögliche Verbreiterung der Straße „Wennern“ und eine angedachte zweigeschossige Bebauung - das waren die Hauptkritikpunkte, die im Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan „Glüsingen 12 - Wennern/Auf dem Kamp“ geäußert wurden.
Im Februar war der B-Plan im Ortsrat Fleestedt vorgestellt worden. An einer neuen Ringstraße, die an die Straße „Wennern“ anschließt, sollen in Glüsingen zwischen 20 und 25 neue Bauplätze entstehen. Die Nachfrage dafür ist riesig. Obwohl die Grundstücke noch nicht beworben wurden, haben sich bereits über 140 Interessenten um einen Bauplatz beworben.
Ursprünglich war angedacht worden, eine zweigeschossige Bauweise zuzulassen. Das ist jetzt vom Tisch. „Wir haben auf die Kritik reagiert und wollen uns auf eine eingeschossige Bauweise beschränken“, so Fred Patzwaldt, Leiter der Planungsabteilung. Die neuen Häuser sollen zudem eine Höhe von 8,50 Meter nicht überschreiten.
Kritik gab es auch an der geplanten Entwässerung. Anlieger hatten die Befürchtung geäußert, dass das Wasser ungeregelt abläuft und zu Problemen auf den angrenzenden Grundstücken führt. Diese Sorge sei unbegründet, so Fred Patzwaldt. Die Grundstücke würden an ein Kanalsystem angeschlossen, außerdem werde ein Regenrückhaltebecken gebaut. „Durch die Bebauung haben wir die Chance, das Wasser zu leiten und zu lenken“, erklärte Patzwaldt. Weitere Sicherheit soll eine Mulde bieten, die im Bereich des heutigen Knicks angelegt werden soll.
Eine Erweiterung der Straße „Wennern“ um einen Gehweg, wie im Ortsrat diskutiert, soll zunächst nicht stattfinden. Im B-Plan soll allerdings eine Fläche für einen möglichen späteren Ausbau gesichert werden.
Laut Fred Patzwaldt könnte das Wohnbaugebiet „Wennern/Am Kamp“ bereits im kommenden Jahr in die Erschließung gehen. Neben den Grundstücken und dem Regenrückhaltebecken soll auf der Fläche auch ein Spielplatz sowie eine Streuobstwiese entstehen. Die Entscheidung über den B-Plan fällt in Kürze der Verwaltungsausschuss.