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Baugebiet "Küstergarten/Schwarzer Weg": "Argumentation ist nicht nachvollziehbar"

So sieht die viel diskutierte Planungsvariante aus, die auf vier Wohnbauflächen Raum für ca. 105 Bauplätze bietet (Foto: oh)
kb. Hittfeld. Im Rahmen der Diskussion um das geplante Neubaugebiet "Küstergarten/Schwarzer Weg" in Hittfeld hatten kürzlich die Freien Wähler und die Ortsratsmitglieder der Grünen Kritik an den Planungen geäußert. Vor allem wurde bemängelt, dass mit den aktuellen Planungsentwürfen, die für die Fläche rund 105 Bauplätze vorsehen, dem Bürgerwillen widersprochen würde. In den Bürger-Workshops, die 2011 stattgefunden hatten, hätten sich die Teilnehmer deutlich nur für eine moderate Bebauung ausgesprochen.
Diese Argumentation kann Wilhelm Stegen (79) aus Hittfeld nicht nachvollziehen. "Die letzte Informationsveranstaltung in der Burg Seevetal verlief sehr ruhig, eben weil viele Wünsche der Bürger in die Planung eingearbeitet wurden", so Stegen in einem Brief an das WOCHENBLATT. Als Beispiel nennt er die Sichtachse zum Wald, die Oberflächenentwässerung durch Regenrückhaltebecken und große Grünflächen zwischen der Wohnbebauung. Eine Bebauung nur im nördlichen Teil der Fläche "Küstergarten/Schwarzer Weg" sei "nur peinlich". Der Bevölkerungsrückgang werde sich allein durch Nachverdichtung nicht stoppen lassen, sagt Stegen.
Für den Hittfelder steht fest: "Wer für die Neuausweisung der Bauflächen stimmt, ist für junge, optimistische Neubürger, für starke Steuerzahler, für eine Stärkung der Schulen und Vereine." Die von den Planern und der Mehrheit der Politik favorisierte Variante mit vier Wohnbauflächen, die durch Grünflächen voneinander getrennt sind, sieht er positiv. "Durch die Gärten, Grünflächen und Aufforstungen werden Fauna und Flora auf der jetzt noch monotonen, landwirtschaftlich genutzten Flächen wiederbelebt", so Stegen.
Derzeit ist das zuständige Planungsbüro Ute Mehring mit der Verfeinerung der favorisierten Varianten beschäftigt. Angedacht wird dabei u.a. auch eine Umsiedlung des Bauhofes.