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CDU und WG wollen an Förderschule festhalten

Antragsteller fordern Wahlfreiheit für Eltern

kb. Landkreis. Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen (Wolfgang-Borchert-Schule) in Winsen soll fortgeführt und als Förderzentrum weiterentwickelt werden, sowie Bestandsschutz bis 2028 erhalten: Diese Forderung ist der Kern eines Antrags, den die Kreistagsgruppe CDU/WG jetzt an den Kreistag stellt. Grundlage sei die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes Ende Februar. In der Schulgesetz-Novelle ist festgeschrieben, dass auf Antrag des Schulträgers und entsprechend des Bedarfs und der Nachfrage, Schüler wieder in den fünften Jahrgang einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen eingeschult werden können.
In der Begründung des Antrags heißt es, dass sich nach vielen Gesprächen und Erfahrungen auf dem Weg in ein inklusives Schulsystem herausgestellt habe, dass es sinnvoll sei, Eltern von Kindern mit einem festgestellten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf eine wirkliche Wahlfreiheit über die künftige Beschulung und den weiteren Bildungsweg ihres Kindes zu geben. Inklusive Regelklasse oder der Besuch einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen - diese Wahl sollen die Eltern laut CDU und Wählergemeinschaft selber treffen können.
Darüber hinaus vertrete die Gruppe CDU/WG die Auffassung, dass es Schüler gibt, deren besondere Bedürfnisse man durch die Beschulung in einer Förderschule aufgrund der deutlich kleineren Lerngruppen und der Expertise der pädagogischen Fachkräfte besser gerecht werden kann, als an einer inklusiven Regelschule.
Damit bereits zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wieder Schüler im fünften Jahrgang eingeschult werden können, sei Eile geboten. CDU und Wählergemeinschaft hoffen deshalb auf eine große Mehrheit für ihr Anliegen auf der anstehenden Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur am Mittwoch, 2. Mai, um 15 Uhr in Winsen.