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"Der Neubau ist dringend erforderlich": Rainer Wendt kritisiert Ablehnung gegenüber möglichen Feuerwehrstandorten

Zu klein, Feuchtigkeit und Schimmel im Keller: Das Feuerwehrhaus in Hittfeld ist nicht mehr zukunftsfähig
kb. Hittfeld. "Ist die Sicherheit von Tausenden Bürgern weniger wert als die Sumpfdotterblume oder die sibirische Schwertlilie?" Das fragt sich Seevetals Gemeindebrandmeister Reiner Wendt angesichts der jüngsten Entwicklung in der Standortfrage für ein neues Feuerwehrhaus in Hittfeld.
Im Umwelt- und Planungsausschuss hatten sich kürzlich die Politiker parteiübergreifend gegen zwei von drei möglichen Standorten auf gemeindeeigenen Flächen entschieden. Die beiden Standorte liegen auf einer größeren Grünfläche an der Straße "Am Göhlenbach", die Biotopkartierung hatte ergeben, das sich dort ökologisch wertvolle Lebensräume befinden und schützenswerte Pflanzen wachsen. "Mit der Entscheidung wird auf unabsehbare Zeit weiterhin massive Platznot bei der Feuerwehr Hittfeld bestehen", kritisiert Wendt. Gleichzeitig würden die Anforderungen an die Ortswehr stetig wachsen. "Der Neubau ist dringend notwendig". so Wendt.
Derzeit ist die Feuerwehr in einem inzwischen maroden Gebäude an der Bahnhofstraße untergebracht. Hier herrscht nicht nur Enge, ein großes Problem ist die massive Feuchtigkeit und die damit einhergehende Schimmelbildung im Kellerbereich. Nach Wendts Berechnungen benötigt die Feuerwehr Hittfeld ein mindestens 3.000 Quadratmeter großes Grundstück für das neue Feuerwehrhaus. Ein kostspieliges Unterfangen, sollte der Kauf eines privaten Grundstücks notwendig werden, befürchtet Wendt. Er hofft, dass die Verantwortlichen ihre Entscheidung noch einmal überdenken. Wendt: "Es stellt sich die Frage, was hier wichtiger ist: die Sicherheit der Bürger oder der Schutz von Pflanzen auf dem gemeindeeigenen Areal."