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Diskussionen gehen weiter: Baugebiet "Nördlich Göhlenbach" steht auf politischer Agenda

Im dunkelrot gekennzeichneten Areal sollen Mehrfamilienhäuser, im orangefarbenen Einfamilien- und Reihenhäuser gebaut werden. Die roten Quadrate kennzeichnen die potenziellen Standorte für das neue Feuerwehrgerätehaus (Foto: Gemeinde Seevetal/MSR)
kb. Seevetal. Umstrittenes Projekt: Das viel diskutierte Wohngebiet "Küstergarten/Schwarzer Weg" bzw. dessen Teilbereich "Nördlich Göhlenbach" steht am kommenden Dienstag, 9. Juni, um 17 Uhr erneut auf der Tagesordnung des Umwelt- und Planungsausschusses der Gemeinde Seevetal. Über 100 Anfragen von Interessenten hat es bei der Verwaltung bereits für das Areal gegeben. Eine Zahl, die deutlich macht, wie groß das Interesse an Wohnbauflächen in Seevetal ist.
In der Vergangenheit drehte sich die Diskussion beim Gebiet "Küstergarten/Schwarzer Weg" vor allem um den Umfang der Bebauung. Viele Bürger aber auch Politiker kritisierten, dass die zunächst angedachte moderate Bebauung im Laufe der Planungen immer dichter wurde. Dieser Eindruck trügt nicht: Vergleicht man den aktuellen Planungsentwurf mit dem Entwurf "Variante D", der nach der Bürgerbeteiligung vom Planungsbüro Mehring entwickelt und favorisiert wurde, dann haben beide Pläne nur noch wenig miteinander zu tun.
Geklärt werden muss jetzt, ob im südlich gelegenen Teil des Wohnbauareals, wo Mehrfamilienhäuser gebaut werden sollen, Miet- und/oder Eigentumswohnungen entstehen. Ebenso offen ist die Frage, ob Seevetaler Interessenten bei der Vergabe der Grundstücke bevorzugt behandelt werden.
Hinzu kommt: In der Nähe zur geplanten Wohnbebauung könnte auch das neue Hittfelder Feuerwehrgerätehaus entstehen. Nach der Prüfung der hierfür infrage kommenden gemeindeeigenen Grundstücke geraten drei jeweils rund 3.000 Quadratmeter große Flächen in den Fokus: ein Areal gegenüber der Einmündung Pastorenwiesen (1), eine Fläche an der Kreuzung Meyermannsweg (2) und ein Areal auf dem Gelände des derzeitigen Meyermannshofes (3).
Abzuwarten bleibt, wie Politik und Bürger auf die Pläne, auch noch das Feuerwehrgerätehaus in der Nähe zur Straße "Am Göhlenbach anzusiedeln, reagieren. Nachdem die Wohnbebauung bereits sehr viel dichter ausfällt, als in den ersten Entwürfen skizziert, könnte dieser zusätzliche Flächenbedarf auf Gegenwind stoßen.