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Größere Mensa für Grund- und Hauptschule Meckelfeld

Wenn die Politik zustimmt, könnte die GHS Meckelfeld bereits im kommenden Jahr umgebaut werden (Foto: archiv)
kb. Meckelfeld. "Unser Mensa-Betrieb ist an seine Grenzen gestoßen, es besteht dringender Handlungsbedarf", mit diesem Appell wendet sich die Schulleitung der Grund- und Hauptschule (GHS) Meckelfeld jetzt an die Seevetaler Politik. Auf der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses am Donnerstag, 1. Oktober, 17 Uhr im Hittfelder Rathaus wird über die Erweiterung der Mensa und die Einrichtung weiterer Räume für den Ganztagsbetrieb an der GHS Meckelfeld diskutiert. Angedacht ist, dass die Gemeinde insgesamt rund 460.000 Euro in den Umbau investiert.
Bei der Einrichtung der GHS als Offene Ganztagsschule im Jahr 2011 war man davon ausgegangen, dass ca. 120 bis 150 Schüler das Angebot nutzen. Inzwischen liegt die Zahl der im Offenen Ganztag betreuten Kinder bei über 240, sodass die Kapazitäten der Mensa mit etwa 80 Sitzplätzen deutlich überschritten wird. Derzeit essen die Schüler jahrgangsweise in vier Schichten und haben dafür jeweils nur etwa 20 Minuten Zeit. Viel zu wenig aus Sicht der Schulleitung, der Ablauf sei hektisch, Tischmanieren könnten in dieser kurzen Zeit kaum vermittelt werden.
Um das Platzproblem zu lösen, schlägt die Verwaltung den Umbau der vorhandenen Lehrküche vor, die durch das Auslaufen des Hauptschulzweiges zukünftig ohnehin nur nur noch in geringem Umfang benötigt wird, vor. Hier soll eine zweite Mensa mit ca. 64 Plätzen entstehen. Nicht mehr benötigte Fachräume im Untergeschoss des Gebäudes sollen für den Offenen Ganztag umgebaut werden. Hier sollen u.a. ein Büro, ein Bastel- und Projektraum, ein Ruhe- und Leseraum und eine Bücherei entstehen.
Die Gesamtkosten für das Projekt teilen sich auf in 10.000 Euro Planungskosten und 362.000 Euro Umbaukosten, weitere 88.000 Euro sollen in das notwendige Mobiliar investiert werden. Die Summe soll, abgesehen von den Planungskosten, die schon in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden sollen, im Haushalt 2016 eingeplant werden. Im Gegenzug fielen die Kosten für die derzeit angemieteten Container weg, die pro Jahr mit rund 35.000 bis 40.000 Euro zu Buche schlagen.
Ginge es nach der Verwaltung, würde zeitnah mit den Planungen begonnen werden, um den Umbau in den Sommerfereien 2016 zu realisieren. Laut Sitzungsvorlage würden die Baukosten um rund acht Prozent steigen, wenn die Maßnahme erst in 2017 durchgeführt werden würde. Außerdem würde die Containermiete in diesem Fall ein Jahr länger zu Buche schlagen.