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Hick-Hack in Hittfeld: Klingenberg wirft Fraederich mangelnde Courage vor

Willy Klingenberg (Foto: archiv)
kb. Hittfeld. In Hittfeld kochen die Emotionen hoch: Willy Klingenberg (Freie Wähler) wirft Ortsbürgermeister Norbert Fraederich (CDU) jetzt in einer schriftlichen Stellungnahme mangelnde Courage vor. Außerdem fühle er sich durch die Äußerung Fraederichs, Klingenberg habe sich auf der kürzlich stattgefundenen Ortsratssitzung unmöglich benommen, verunglimpft. Zwar hatte Fraederich Klingenberg nicht namentlich genannt, aber in der Zuhörerschaft gab es keinen Zweifel darüber, wer gemeint war.
Hintergrund ist die Auseinandersetzung um das Baugebiet "Küstergarten/Schwarzer Weg" in Hittfeld. Hier hatte sich der Ortsrat einstimmig zu einem Kompromiss durchgerungen, der lediglich eine Bebauung der unteren Hälfte des Areals vorsah. Die obere Hälfte sollte als Wohngebiet aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden. Dem stimmte der Umwelt- und Planungsausschuss auf seiner Sitzung zwei Tage später nicht zu, auch Norbert Fraederich stimmte quasi gegen den eigenen Ortsratsbeschluss. Er begründete dies mit dem Verhalten der Freien Wähler auf der Ortsratssitzung. Hier war es zu einem kurzen Disput zwischen Fraederich und Klingenberg gekommen. Der Ortsbürgermeister hatte Klingenberg unter anderem vorgeworfen, dass die Freien Wähler die Vertraulichkeit einseitig aufgehoben hätten. Klingenberg wiederum berichtet aus einem Telefonat mit Fraederich, bei dem angeblich deutlich geworden wäre, dass dieser inzwischen nicht mehr zu seinem Votum aus dem Ortsrat stünde.
Fraederich versuche nun, seinen Richtungswechsel auf die Freien Wähler abzuwälzen, schreibt Klingenberg. Und weiter: "Der Meinungswechsel fand bereits Wochen zuvor statt und hat nichts mit den Freien Wählern, sondern etwas mit mangelnder Courage von Norbert Fraederich zu tun." Letzterer wollte sich zu Klingenbergs Stellungnahme nicht äußern.