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Investor präsentiert Pläne für Umgestaltung in Hittfelds Ortsmitte / "100jähriger" soll saniert werden

Die Visualisierung zeigt den "100jährigen" im Vordergrund, dahinter liegen Aldi- und Edeka-Markt, deren Parkplätze miteinander verbunden sind (Foto: SKAI/Siemer Kramer Architekten Ing)
kb. Hittfeld. "Es ist uns wichtig, nicht nur Investoren-Interessen zu vertreten, sondern auch nachhaltig etwas für den Ort zu tun", sagt Jürgen Ravens, zuständiger Projektentwickler der Unternehmensgruppe May & Co. aus Itzehoe. Die Pläne des Investors sehen vor, einen neuen Aldi-Markt in Hittfeld mit ca. 1.200 m² angrenzend an den bestehenden Edeka-Markt zu bauen. Dieser wiederum soll um ca 1.000 m² erweitert werden. Außerdem soll in das unter Denkmalschutz stehende Traditionsgasthaus "Zum 100jährigen" investiert werden. Auf der gestrigen Ortsratssitzung in der Burg Seevetal in Hittfeld präsentierten Vertreter von May & Co. das Vorhaben erstmals der Öffentlichkeit.
Herzstück des Gesamtkonzeptes ist die Verpflichtung des Investors, mehrere Hunderttausend Euro in den "100jährigen" zu investieren. Nicht nur das Gasthaus, auch die Scheune sollen wieder fit für eine gastronomische Nutzung gemacht werden. "Wir könnten uns vorstellen, dass in der Scheune größere Feiern stattfinden", so Ravens. Zunächst soll eine Bestandsgarantie für zehn Jahre gelten.
Die Fassade des neuen Aldi-Marktes soll dem Ortsbild angepasst werden. Die Front erinnert optisch an eine Reihe Giebelhäuser - auch das ein Zugeständnis des Investors an die Gegebenheiten in Hittfeld. Das alte Aldi-Gebäude bleibt erhalten, dort soll eine Nachnutzung - allerdings nicht durch einen Lebensmittelmarkt - stattfinden.
Derzeit gibt es noch zwei Zufahrtvarianten: Variante 1 sieht vor, die Harburger Straße kurz vor dem Gebäude-Ensemble des "100jährigen" in einen Wendehammer münden zu lassen - mit der Möglichkeit, von dort auf den Aldi-Parkplatz zu fahren. Gleichzeitig führt eine Zufahrt östlich des Gasthauses von der Jesteburger Straße zum Parkplatz.
Variante 2 knüpft an der derzeitigen Verkehrsführung in dem Bereich an, erweitert um die Möglichkeit den Aldi-Parkplatz von der Harburger Straße aus zu erreichen. Allerdings führt die Harburger Straße nicht mehr zwischen den historischen Gebäuden durch, sondern westlich daran vorbei.
Bei Ortsbürgermeister Norbert Fraederich stößt das Konzept auf Zustimmung. "Ich finde gut, wie hier geplant wurde", so Fraederich. Wie die Resonanz insgesamt ausfiel, lesen Sie am Samstag im WOCHENBLATT.