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Investoren stehen fest / 140 neue Wohneinheiten in Fleestedt

Auf dem alten Sportplatz in Fleestedt werden in Kürze 140 Wohneinheiten entstehen (Foto: Gemeinde Seevetal)
kb. Seevetal. 140 Wohneinheiten statt der ursprünglich geplanten 90 werden auf dem Areal des alten Sportplatzes in Fleestedt gebaut. Der Gemeinderat gab grünes Licht für den Bebauungsplan, auch die Wahl auf die Investoren ist gefallen. Das insgesamt knapp 1,5 Hektar große Gelände war für das Vergabeverfahren in drei Cluster eingeteilt worden. Ein Teilstück wird nun von der Firma „W&S Immobilien“ aus Hamburg bebaut, die beiden anderen Cluster vom Wohnunternehmen Plambeck aus Norderstedt.
Die Anwohner in Fleestedt hatten bis zuletzt die Dichte der Bebauung kritisiert. Die begründete Bauamtsleiter Gerd Rexrodt auch mit der Querfinanzierung der Wohnungen, die zu einem günstigen Quadratmeterpreis vermietet werden. Dies sei jedoch nicht der einzige Grund, so Dr. Kurt von Pannwitz (CDU): „Wir kommen damit auch der großen Nachfrage nach Wohnraum nach.“ Die sehen auch die Freien Wähler. „Aber für uns ist der Umfang der Bebauung zu groß. Die Anlagen hätten sich nach unserer Ansicht etwas besser in die bestehende Bebauung einfügen sollen“, so Willy Klingenberg. Drei Etagen plus Staffelgeschoss seien einfach zu viel.
Die ersten Erschließungsmaßnahmen für das Wohngebiet sollen bereits Mitte Juli beginnen. Die ersten Baumaschinen werden (wie bereits berichtet) über die Anliegerstraßen Westpreußenweg und Kiefernweg rollen – ein weiterer Punkt, der die Anwohner verärgert. Sie hatten erfolgreich für eine Erschließung des Wohngebietes über die Winsener Landstraße gekämpft. „Die wird auch vorgenommen“, versicherte Gerd Rexrodt. In der ersten Bauphase sei die Baustellenzufahrt durch das anliegende Wohngebiet aber zunächst notwendig. „Wir müssen auf der Strecke zur Winsener Landstraße erst einmal den unterirdischen Schießstand überbrücken, bevor wir die Zuwegung nutzen können“, so Rexrodt.
Wer sich für eine Wohnung in dem neuen Wohngebiet interessiert, muss sich an die Investoren wenden. Deren Kontaktdaten werden in Kürze auf der Gemeinde-Homepage bekannt gegeben.
• Ebenfalls Thema im Gemeinderat war die Behelfsbrücke im Zuge der Hörstener Straße in Hörsten. Wie Bauamtsleiter Gerd Rexrodt berichtete, kommt es zu einer Verzögerung, weil umfangreiche Anpassungsarbeiten am Fundament der Brücke vorgenommen werden müssen. Diese sollen Anfang Juli beginnen, Ende September soll dann - wenn alles wie geplant klappt - die Brücke aufgebaut werden.