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Millionen für Schulen und Kitas: Kinderbetreuung wird in Seevetal zur Belastungsprobe

Das Geld wird knapp in Seevetals Haushalt (Foto: archiv/mum)
kb. Seevetal. Voraussichtlich über zehn Millionen Euro, die derzeit noch nicht im Haushalt eingeplant sind, müsste die Gemeinde Seevetal bis 2022 in Kindertagesstätten, Krippen und Grundschulen investieren. Das zeigt eine Prioritätenliste, die am Donnerstag, 21. September, im Ausschuss für Schule und Familie diskutiert wird (17 Uhr, Rathaus). Insgesamt dürfte die Summe der Investitionen noch höher ausfallen, denn in der Liste sind zunächst einmal nur Planungen in einer Kostenhöhe von über 500.000 Euro erfasst.
In ganz Seevetal herrscht Bedarf an zusätzlichen Räumen und Betreuungsplätzen. In der Grundschule in Emmelndorf wird schon länger in Containern unterrichtet, hier müsste dringend erweitert werden. In der Grundschule Ramelsloh reicht der Platz nicht für den Ganztagsbetrieb. An der Grundschule Fleestedt fehlen ebenfalls Räume, geschätzt rund drei Millionen Euro fallen allein hier für die Baumaßnahmen an. Durch die steigenden Kinderzahlen in der Gemeinde kommt Seevetal außerdem nicht umhin, Kitas und Krippen zu bauen. Hierfür werden pauschal vier Millionen Euro veranschlagt. Weitere Investitionen in Höhe von insgesamt knapp fünf Millionen Euro für neue Kitas in Maschen, Hittfeld und Fleestedt wollen bzw. sollen Investoren tragen - kommt hier etwas dazwischen, müsste im Zweifel ebenfalls die Gemeinde ran.
Dass Kinderbetreuung oberste Priorität hat, wurde parteiübergreifend immer wieder beteuert. Aber auch die übrigen Fachbereiche werden in den kommenden Woche ihre Bedarfe anmelden. Spannend wird sein, ob und wo die Politik Abstriche macht oder ob weiterhin an der Schuldenspirale gedreht wird.