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Neuer Kooperationsvertrag: Metropolregion wächst weiter

Beim Festakt in Hamburg: die vier Regierungschefs (v. li.) Torsten Albing (Schleswig-H.), Olaf Scholz (Hamburg), Erwin Sellering (Meck.-Vorp.) und Stefan Weil (Nieders.) (Foto: Metropolregion Hamburg)
kb. Landkreis. Die Metropolregion Hamburg wächst weiter: Zu den 19 kommunalen und vier staatlichen Trägern kommen zehn Kammer, der Unternehmerverband Nord und der Deutsche Gewerkschaftsbund hinzu. Außerdem wurden zum 1. März auch die Landeshauptstadt Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) und der Altkreis Parchim aufgenommen.
Der neue Kooperationsvertrag für die Metropolregion wurde jetzt in Hamburg unterschrieben. Künftig umfasst die Metropolregion 17 Kreise und Landkreise, darunter auch die Kreise Harburg und Stade, drei kreisfreie Städte sowie die Stadt Hamburg. Die Fläche der Metropolregion Hamburg wächst um gut 2.300 auf knapp 28.500 Quadratkilometer. Damit ist die Metropolregion Hamburg fast so groß wie Belgien. Die Bevölkerungszahl steigt von 5,1 Millionen um knapp 190.000 auf gut 5,3 Millionen Menschen, was etwas mehr als die Einwohnerzahl von Norwegen ist.
In der Metropolregion Hamburg kooperieren seit den 1960er Jahren die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Kreise, Landkreise und kreisfreie Städte. 2012 kamen dann auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Nun werden mit den Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, dem UVNord und dem DGB Nord zwölf Wirtschafts- und Sozialpartner als Mitglieder aufgenommen. Ziel ist es, die wirtschaftliche, technologische und soziale Entwicklung der Metropolregion Hamburg voranzutreiben.
Neu ist auch die Organisationsstruktur der Metropolregion:
• Der Regionsrat trifft strategische Entscheidungen, die eine politische Abstimmung auf Spitzenebene erfordern. Er wurde von 51 auf 16 Mitglieder verkleinert.
• Für den direkten Kontakt mit den Bürgermeistern und Unternehmern der Region sorgen zukünftig der Kommunalbeirat und der Unternehmensbeirat. Sie beraten den Regionsrat.
• Der Lenkungsausschuss steuert die operative Arbeit und legt Maßnahmen fest.
• Verschiedene Facharbeitsgruppen entwickeln und begleiten wie bisher die Projekte.
Stefan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen (SPD), begrüßt die Erweiterung der Metropolregion: „Die Integration von Wirtschaft und Sozialpartnern ermöglicht eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Trägern. Daraus ergeben sich Chancen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Metropolregion.“