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Neues Sanierungskonzept: "Treffpunkt Hittfeld" doch in die Burg

Sanierungsbedürftig: das Veranstaltungszentrum Burg Seevetal (Foto: archiv)
kb. Seevetal. Knapp 6,5 Millionen Euro könnte die notwendige Sanierung des Veranstaltungszentrums Burg Seevetal in Hittfeld kosten. Am Donnerstag, 9. Juni, um 17 Uhr steht das umstrittende Thema auf der Tagesordnung im Bau- und Sportausschuss. Die Sitzung findet im Rathaus in Hittfeld statt.
Das Sanierungskonzept für die "Burg" wird schon seit Längerem diskutiert, sogar über einen Abriss der Burg wurde nachgedacht - nicht zuletzt wegen der immensen Kosten für eine Sanierung und der Tatsache, dass die Burg auch künftig vermutlich jährlich erhebliche Verluste machen wird. Zuletzt hatte der Gemeinderat auf seiner Sitzung Mitte März einer ganzheitlichen Sanierung unter Beibehaltung des bisherigen Raumkonzeptes eine Absage erteilt und die Verwaltung beauftragt, noch einmal nachzubessern. Vor allem sollten Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaft und ein Umzug des Veranstaltungs-Managements in die Burg berücksichtigt werde. Zusätzlich wurde eine überfraktionelle Arbeitsgruppe gebildet.
Auf der Ausschusssitzung werden nun die neuen Pläne vorgestellt. Diese sehen, wie von der Ratsmehrheit gewünscht, die Einrichtung eines "Treffpunktes Hittfeld" und den Umzug des Veranstaltungsmanagements vor. Hierfür müsste eine ohnehin wenig genutzte Künstlerumkleidekabine nebst Duschbereich weichen und angebaut werden. Zum Parkplatzbereich hin soll der Ticketverkauf eingerichtet werden. Der bisherige Restaurant- und Großküchenbereich soll zugunsten eines Cateringsbereichs aufgegeben werden.
Beibehalten werden soll die Nutzung der "Burg" als überregionales Veranstaltungszentrum. Nach der Umgestaltung stünden Kaminzimmer und Konferenzraum nicht mehr ständig zur Verfügung, weil sie für andere Zwecke mitgenutzt werden würden. Deshalb wird vorgeschlagen einen zusätzlichen Veranstaltungsraum mit etwa 70 Quadratmetern anzubauen und um die Nutzung des kleinen Foyers zu optimieren, soll eine mobile Trennwand eingezogen werden.
Wenn die politischen Gremien zustimmen, könnten Umbau und Sanierung im Frühling 2017 beginnen. Die Bauzeit wird auf 18 Monate geschätzt.
Folgende Ausschüsse der Gemeinde tagen ebenfalls in der kommenden Woche:
• Um die abgespeckte Variante der Einzelhandelserweiterung in Ramelsloh geht es am Dienstag, 7. Juni, um 17 Uhr im Ausschuss für Umweltschutz und Planung. Es wird über die eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungsplan Ramelsloh 18 "Knolles Markt und Umgebung" beraten. Die Sitzung findet im Rathaus in Hittfeld statt.
• Die Beschaffung eines Fahrzeuges für die Jugendarbeit der Feuerwehren Lindhorst und Helmstorf ist Thema am Mittwoch, 8. Juni, um 17 Uhr auf der Sitzung des Feuerschutzausschusses im Feuerwehrgerätehaus Lindhorst (Ringstr. 37a).