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Neues Wohngebiet für Maschen?

So sieht eine Planungsvariante für das Areal in Maschen aus: Im südlichen Bereich könnte Gewerbe angesiedelt werden, im nördlichen wäre eine Wohnbebauung denkbar (Foto: oh)

Zwischen Winsener Straße und Homsstraße könnte neuer Wohnraum und ein Gewerbegebiet entstehen

kb. Maschen. Mit dem Ziel u.a. günstigen Wohnraum für junge Familien zu schaffen, könnte in Maschen ein neues Wohngebiet zwischen Winsener Straße und Homsstraße entstehen. Diskutiert wird auch, in direkter Nachbarschaft dazu weitere Gewerbeansiedlung zu ermöglichen. Hintergrund: Nachdem im vergangenen Jahr ein potenzieller Investor an die Gemeinde Seevetal herangetreten war, der Interesse an der Erschließung und Bebauung der Fläche bekundet hatte, wurde die Verwaltung damit beauftragt, die Flächen prüfen zu lassen und eigene Erwägungen für eine Bebauung des Areals voranzustellen. Das Ergebnis dieser Prüfung wird nun in den politischen Gremien vorgestellt und diskutiert.
Eine Nutzung der gesamten, rund 8 Hektar großen Fläche zur Wohnbebauung - wie im Flächennutzungsplan 2000 vorgesehen - hält das mit der Prüfung beauftragte Büro Mehring aus Lüneburg aufgrund der hohen Lärmbelastung durch Autobahn und Kreisstraße für nicht tragbar. Die Experten schlagen daher eine Gliederung in ein kleines Gewerbegebiet im südlichen Bereich rund um die Aral-Tankstelle und ein Wohngebiet im nördlichen Bereich vor. Ein 20 Meter breiter Grüngürtel samt Lärmschutzwall könnte Wohn- und Gewerbegebiet voneinander trennen.
Angedacht ist weiterhin, das Wohngebiet durch eine Stichstraße ausgehend von der Eichenallee zu erschließen. Die Straße könnte als Sackgasse mit Wendemöglichkeit enden. Für das Gewerbegebiet ist sowohl eine Anbindung durch einen Kreisel an die Winsener Straße, wie auch eine Anbindung an die Homsstraße denkbar. Im Rahmen der Planung hält das Büro außerdem eine Erweiterung der Park-and-Ride-Fläche an der Winsener Straße für sinnvoll.
Ein Problem bei der Wohnbebauung könnte der vorhandene Lärmpegel sein. Die Errichtung eines Lärmschutzwalls entlang der Winsener Straße sei aus städtebaulicher Sicht nicht geeignet. Die Planer empfehlen daher passiven Lärmschutz. Außerdem sei es sinnvoll, die Häuser so zu planen, dass sich die Fenster von z.B. Schlaf- oder Arbeitszimmern auf der vom Lärm abgewandten Seite befinden. Ob gemäß der vorgestellten Planung ein Bauleitplanverfahren eingeleitet werden soll, ist Thema im Planungsausschuss.