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"Neuland 23": Bundesverkehrsministerium antwortet auf Anfrage von Grosse-Brömer

Michael Grosse-Brömer (Foto: archiv)
kb. Seevetal. Das Bundesverkehrsministerium findet nicht, dass sich das westlich der Autobahnanschlussstelle Harburg gelegene Areal "Neuland 23" für den Bau einer Rastanlage "aufdrängt". So heißt es in einem Antwortschreiben des Ministeriums an Michael Grosse-Brömer, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Grosse-Brömer hatte sich im Rahmen der Diskussion um den geplanten Bau einer Mega-Rastanlage an der A1 bei Meckelfeld an das Ministerium gewandt. Hintergrund: Kürzlich wurde bekannt, dass die Stadt Hamburg auf der Fläche "Neuland 23" einen Logistikstandort plant. Als es jedoch darum ging, eine Alternativ-Fläche für die Tank- und Rastanlage Stillhorn zu suchen, die dann bei Meckelfeld gefunden wurde, hatte Hamburg eine Prüfung des Areals abgewehrt, mit der Begründung, dass es sich um hochwertige Naturschutzflächen handelt.
Das Bundesministerium sieht die Fläche "Neuland 23" u.a. wegen ihrer Lage als ungeeignet für den Bau einer Rastanlage an: "Die Erschließung der Fläche von der Autobahn kann nur durch eine Überfahrt erfolgen. Zudem erschweren außerdem die vorhandenen Windräder, die örtliche Bebauung sowie die Abstände zwischen Brücke und Anschlussstelle eine Anbindung."
Dem kann Grosse-Brömer nicht folgen: „Die Argumentation, warum sich das Gebiet 'Neuland 23' für eine Rastanlage nicht eignet, ist für mich weiterhin nicht überzeugend. Ich halte es für sehr bedauerlich, dass es die Niedersächsische Landesregierung 1997 offenbar versäumt hat, sich vehement für eine Rastanlage auf Hamburger Gebiet einzusetzen.“