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Ortskern Hittfeld: "Bei Gestaltung noch nachbessern"

Thomas Fey (v. li.), Irmelin Schütze, Klaus Prigge und Willy Klingenberg von den Freien Wählern vor dem Traditionsgasthaus „100-Jährigen“ in Hittfeld

Freie Wähler wollen Ideen für Areal rund um den „100-Jährigen“ einbringen

kb. Hittfeld. Der erste Schritt ist getan: Mit der Unternehmensgruppe May und Co. aus Itzehoe steht der Investor für das Areal rund um das Traditionsgasthaus „Zum 100-Jährigen“ in Hittfeld seit Kurzem fest. Was die Gestaltung angeht, erhoffen sich die Freien Wähler noch einige Verbesserungen. Dass jetzt überhaupt Giebelhäuser mit unterschiedlichen Fassaden sowie Wohnungen gebaut werden, schreiben sich die Freien Wähler auch auf die eigenen Fahnen. „Wenn es nach der CDU gegangen wäre, wäre schon der erste Entwurf von May ohne Wohnbebauung durchgegangen“, sagt Willy Klingenberg. „Erst dadurch, dass auch andere Investoren ins Boot geholt wurden, ist Verhandlungsspielraum entstanden.“
Auch wenn May und Co. sich, was die Gestaltung der Gebäude angeht, auf die Vorstellungen aus Politik und Verwaltung zubewegt hat, für die Freien Wähler gibt es noch Nachbesserungsbedarf. Ihre Ideen: Die Rückfront des Edeka-Marktes sollte an die übrige Fassadengestaltung angepasst und aufgewertet werden, der Parkplatz sollte eine Aufpflasterung statt einer schlichten Asphaltdecke erhalten und zwischen der Destille und dem „100-Jährigen“ sollte idealerweise eine Grünzone entstehen. „Zur Not muss man auf ein paar Parkplätze verzichten“, so Klingenberg. Auch über die Destille selbst haben sich die Freien Wähler Gedanken gemacht. „Wir könnten uns vorstellen, dass dort im ersten Stock eine Art Heimatmuseum einzieht, das auch zusätzliche Touristen nach Hittfeld locken könnte“, so Ortsbürgermeister Thomas Fey.
Ratsfrau Irmelin Schütze ist auf etwas ganz anderes gespannt: „Bauamtsleiter Gerd Rexrodt hat im Ausschuss gesagt, dass man auch darüber nachdenken müsse, ob sich nicht der Parkplatz hinter dem Rathaus umgestalten ließe, um eine bessere Verbindung zwischen dem neuen Areal und der Kirchstraße zu schaffen. Ich bin neugierig, ob das umgesetzt wird.“