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Pläne fürs Hemo-Gelände: In Lindhorst sollen neue Baugrundstücke entstehen

So könnte das neue Wohngebiet auf dem ehemaligen, knapp 20 Hektar großen Hemo-Areal aussehen. Geplant sind rund 20 Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser (Foto: oh)
kb. Lindhorst. Es tut sich was in Lindhorst: Nachdem das Gelände der ehemaligen Getreidemühle Hemo seit Längerem brach liegt, gibt es nun Pläne, dort neue Wohnbauflächen zu schaffen. Auf rund 20 Hektar sollen etwa 20 Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Eigentümer der Fläche ist die Grundstücksgesellschaft IDB Harburg-Buxtehude. Verschiedene Planungsentwürfe werden auf der heutigen Sitzung des Ortsrates ab 19.30 Uhr im Gasthaus "Zur Linde" in Hittfeld beraten.
Um eine Wohnbebauung des Areals zu ermöglichen, muss der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Derzeit ist für den Bereich noch eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Auf dem ehemaligen Hemo-Gelände könnte ein attraktives Wohnquartier entstehen, das über eine neu zu bauende Straße sowohl an die Ringstraße als auch an den Krietenwiesenweg angebunden werden soll. Die einzelnen Grundstücke sollen eine Mindestgröße von 650 m² für Einzelhäuser und 750 m² für Doppelhäuser aufweisen. Um das neue Wohngebiet zu entwässern sollen ein neuer Entwässerungskanal sowie ein Regenrückhaltebecken gebaut werden.
Für die Realisierung der Wohnbebauung , müssen das alte Fabrikgebäude, die Lagerhallen und das Silo abgerissen werden. Im Anschluss könnte es nicht nur für Geschichtsinteressierte noch einmal spannend werden: Da historisch belegt werden kann, dass sich auf dem Areal bereits im 15. Jahrhundert ein Adelssitz samt Burg befand, soll eine archäologische Voruntersuchung stattfinden. Weniger schön: Im Bereich der Mühle muss eine kleinere belastete Fläche saniert werden.
Angesichts des knappen Angebotes an Baugrundstücken in Seevetal ist zu erwarten, dass das Interesse an dem Wohngebiet sehr groß sein wird.