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Ramelsloh: Keine Klage aus Hanstedt gegen Einzelhandelserweiterung

kb. Ramelsloh. Gute Nachricht für Ramelsloh: Die in der Luft hängende Klage seitens der Samtgemeinde Hanstedt gegen die Erweiterung von Edeka-Knolle und die Ansiedlung eines Aldi-Marktes ist definitiv vom Tisch. Diese sei, im Gegensatz zum B-Plan-Verfahren der Gemeinde Jesteburg zur Famila-Ansiedlung, auch nie Gegenstand der politischen Diskussion gewesen, so Hanstedts Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus. "Nach Prüfung der nunmehr vorliegenden Unterlagen der Gemeinde Seevetal sind weitergehende Schritte von unserer Seite nicht geplant", so Muus.
"Wir haben ganz bewusst frühzeitig das Gespräch mit Olaf Muus gesucht, um ihn in die Planung einzubinden", erklärt Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen. In der vergangenen Woche habe es dann noch einmal ein Treffen gegeben, in dem deutlich wurde, dass es keine Klage geben wird. "Darüber freuen wir uns natürlich", so Oertzen. Zum Fall Jesteburg sieht sie deutliche Unterschiede: In Ramelsloh ginge es zum einen lediglich um den Erhalt eines bereits bestehenden Standortes, zum anderen seien Edeka und Aldi künftig baulich getrennt. "Ein Verbundstandort entsteht hier nicht", so Oertzen.
Entscheidend ist jetzt, ob und wann der Landkreis grünes Licht für die Erweiterung des Einzelhandels in Ramelsloh gibt. Dieser muss der F-Plan-Änderung zustimmen und erteilt letztlich auch die Baugenehmigung.