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Ramelsloh: Knolles Markt wird vergrößert, Aldi kommt nicht

Diese Ansicht bleibt den Ramelslohern erhalten: Neben Knolles Markt wird in absehbarer Zukunft kein Aldi gebaut
kb. Ramelsloh. Das war es vorerst mit den Plänen für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes an der Ohlendorfer Straße in Ramelsloh: Wie die Gemeinde auf WOCHENBLATT-Anfrage mitteilt, wird im kommenden Jahr das Bebauungsplan-Verfahren für die Einzelhandelserweiterung an der Ohlendorfer Straße neu aufgerollt. Inhalt sei allerdings nur eine Erweiterung von Knolles Markt um 220 Quadratmeter Verkaufsfläche und der Bau eines gemeinsamen Gebäudes von Kreissparkasse, Volksbank und Ortsverwaltung. Nicht enthalten sind der Bau des ursprünglich geplanten Discounters und der Bügelstraße. Auch die damit verbundene Option auf weitere Gewerbeflächen ist vom Tisch.
Hintergrund: Kurz vor Inkrafttreten hatte das Landwirtschaftsministerium vor einem halben Jahr die Pläne für die Einzelhandelserweiterung in Ramelsloh einkassiert (das WOCHENBLATT berichtete). Grund waren raumordnerische Bedenken. Die Entscheidung aus Hannover kam überraschend. Dem B-Plan „Ramelsloh 17“ waren jahrelange Verhandlungen und das Ringen nach gangbaren Kompromissen vorausgegangen.
Vertreter der örtlichen Politik und viele Bürger aus Ramelsloh und Ohlendorf wollten sich mit dem Veto aus Hannover nicht einfach abfinden. Erst kürzlich hatten Karlheinz Wellbrock und Klaus-Dieter Kirchhoff (beide SPD) eine Liste mit knapp 800 Unterschriften von Bürgern, die sich für eine Aldi-Ansiedlung einsetzen, an das zuständige Landwirtschaftsministerium übergeben. In der Hoffnung, dass sich dort vielleicht doch noch etwas bewegt. Doch in Hannover fährt man eine klare Linie: Die Beibehaltung des Bebauungsplanes „Ramelsloh 17“ sei nicht mit dem geltenden Recht vereinbar.