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Rot-Grün greift Bürgern schon wieder ins Portemonnaie

Ein Euro kommt zum nächsten: Statt zu sparen greift die rot-grüne Landesregierung den Bürgern mal wieder in die Tasche (Foto: djd)

Landesregierung in Niedersachsen plant Anhebung der Wasserentnahmegebühr um 47 Prozent

(kb). Rund 233.000 Euro zusätzlich im Jahr muss allein der Wasserbeschaffungsverband Harburg zahlen, wenn das Land Niedersachsen wie geplant zum 1. Januar 2015 die Wasserentnahmegebühr erhöht. Auf den Trinkwasserverband Stader Land kommen Zusatzkosten in Höhe von 170.000 Euro zu.
Die rot-grüne Landesregierung begründet die Erhöhung u.a. mit den gestiegenen Anforderungen an den Gewässerschutz. Für viele Bürger, bei denen die gestiegenen Gebühren letztlich als Kosten landen, bedeutet die Maßnahme vor allem einen weiteren Griff ins Portemonnaie. "Wir kommen gar nicht darum herum, die Kosten an unsere Kunden weiterzugeben, erklärt Günter Hentschel, Geschäftsführer vom Wasserbeschaffungsverband Harburg.
Als "reines Abkassieren bei den Verbrauchern" kritisiert der Bund der Steuerzahler die Anhebung des "Wassercent". Das Argument, mit der Abgabe für die Wasserverbraucher werde ein sparsamer Umgang mit der Ressource Wasser erreicht, sei lediglich vorgeschoben. Seit Jahren sei ohnehin ein starker Rückgang beim Wasserverbrauch zu verzeichnen. Dieser Ansicht ist auch der Landtagsabgeordnete André Bock (CDU) aus Winsen. „Mit der Erhöhung der Wasserentnahmegebühr um 47 Prozent werden die Verbraucher heftig zur Kasse gebeten“, so Bock. Wirklich sachliche Gründe gebe es dafür nicht.
Für Bock hat die Gebührenanhebung noch einen weiteren, faden Beigeschmack: „Rot-Grün in Hannover verweigert weiter die Unterstützung zur Einrichtung eines sogenannten Heidewasserfonds", so Bock. Mit diesem Fond, sollen u.a. eine Verbesserung des Grundwasserhaushaltes und Naturschutzmaßnahmen gefördert werden. „Angesichts von ungefähr 2,5 Mio. Euro, die künftig jährlich über den Wassercent in die niedersächsische Landeskasse gespült werden, eine Frechheit", findet Bock. "Vor Ort ist das Geld allemal besser aufgehoben als in den Behördenstuben Hannovers.“