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Waldsiedlungen in Lindhorst: Anwohner scheitern vor Gericht / Kommt der Abrissbagger?

kb. Seevetal. Niederlage vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg: Eigentümer von Häusern in den sogenannten Waldsiedlungen in Lindhorst sind jetzt mit drei Normenkontrollanträgen gegen die Bebauungspläne "Lindhorst 1+2, 1. Änderung" und "Lindhorst 5" gescheitert. Damit sind die B-Pläne wirksam, der Senat hat keine Revision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.
Die Bebauungspläne, gegen die sich die Bürger gewandt hatten, haben vor allem das Ziel, die Dauerwohnnutzungen in dem Gebiet zurückzudrängen und den Charakter eines Wochenendhausgebietes zu erhalten. In den Plänen wird die Grundfläche für Gebäude auf 70 m² festgesetzt, Bestandsschutz haben aber nur genehmigte Bauvorhaben. Damit stehen jetzt zahlreiche Eigentümer von Schwarzbauten, die die festgesetzte Grundfläche z.T. erheblich überschreiten, vor der Frage, ob und in welchem Umfang sie ihre Häuser zurückbauen müssen.
Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen äußert sich zufrieden über den Ausgang des Verfahrens. "Natürlich müssen wir noch die schriftliche Begründung abwarten, aber ich freue mich darüber, dass das Gericht ein so klares Urteil gefällt hat. Jetzt gilt es, für jeden einzelnen Fall eine Lösung zu finden."
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