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"Wollen keine Verstädterung"

Sportplatz Fleestedt: Freie Wähler kritisieren Bauplanung

kb. Fleestedt. Nachdem sich bereits Anwohner gegen Details der geplanten Wohnbebauung auf dem Sportplatz Fleestedt ausgesprochen hatten - hier stand vor allem die geplante Zuwegung in der Kritik (das WOCHENBLATT berichtete) - schießen jetzt auch die Freien Wähler gegen das Wohngebiet. "Die massive Bebauung an dieser Stelle macht keinen Sinn", so der Fraktionsvorsitzende Willy Klingenberg.
Auf dem Gelände des alten Sportplatzes angedacht sind insgesamt 89 Wohneinheiten in großen Mehrfamilienhäusern. "Ich frage mich, ob das städtebaulich wirklich passt", sagt Klingenberg. Weniger sei hier deutlich mehr. "Wir wenden uns ganz klar gegen eine Verstädterung Fleestedts", so Klingenberg.
Die Kritik der Anwohner an der geplanten Erschließung über den Westpreußenweg kann er nachvollziehen. Derzeit prüft die Gemeindeverwaltung ob auch eine alternative Zuwegung zur Winsener Landstraße baulich möglich ist. Probleme könnte es hier geben, weil die unterirdische Schießanlage überbaut werden müsste, außerdem existiert vom Sportplatz hin zur Winsener Landstraße ein Höhenunterschied von ca. zwei Metern, wie Gerd Rexrodt kürzlich im Planungsausschuss berichtete.
So oder so muss in absehbarer Zeit eine Entscheidung gefällt werden. Wenn das neue Sportzentrum Fleestedt im kommenden Frühjahr fertiggestellt wird, steht die Fläche des alten Sportplatzes zur Verfügung. Und angesichts klammer Kassen wird die Gemeinde nicht zu viel Zeit verstreichen lassen wollen, bis sie Gewinn aus dem Verkauf der Baugrundstücke erzielt.