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Die Pilzzeit beginnt

Steinpilze lassen das Herz so manchen Pilzsammlers höher schlagen. Sie wachsen gerne in der Nähe von Eichen und Buchen (Foto: Verena N./pixelio)
(kb). Herbstzeit ist Pilzzeit. Mit Taschenmesser und Korb bewaffnet zieht es viele Pilzsammler auf der Suche nach Steinpilz, Pfifferling oder Marone in die heimische Natur. Wer kein Experte ist, dem stellen sich jedoch einige Fragen. Welche Sorten kann ich bedenkenlos essen? Und wo suche ich die köstlichen Kappenträger? Dazu gibt die Initiative "Natürlich Jagd" nützliche Tipps:
• Pilze finden sich eher auf schattigen, bemoosten Waldböden von Nadel-, Laub- und Mischwäldern, als in trockenen Gebieten. In vielen Fällen kann der Pilzsuchende sich anhand des Pilznamens dessen möglichen Standort erschließen. Denn einige Pilzarten kommen vorzugsweise unter bestimmten Bäumen vor. Ein gutes Beispiel ist hier der Birkenpilz, der oft am Fuße von Birken wächst.
• Generell gilt: Man sollte nur Pilze sammeln, die mit Sicherheit bestimmt werden können. Anderenfalls sollten Pilzjäger die Pilze unversehrt im Wald stehen lassen, denn sie sind wichtige Organismen im Ökosystem Wald. Des Weiteren empfiehlt es sich, nur junge Pilze mit festem Fleisch auszuwählen. Diese werden entweder behutsam mit Stiel und Stumpf aus dem Waldboden herausgedreht oder mit einem Messer abgeschnitten. Innerhalb von 24 Stunden sollten die Pilze nach gründlichem Waschen, Kochen oder Braten verzehrt werden.
• Eine weitere Regel für Pilzfreunde: Gesammelt werden nur so viele Pilze, wie auch direkt im Anschluss verwertet werden können. In jedem Fall muss die zulässige Höchstmenge pro Person beachtet werden. Diese wird in Deutschland von den einzelnen Bundesländern vorgeschrieben und beträgt meist ein Kilo pro Pilzsammler und Tag für den Eigenbedarf.
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf http://www.natuerlich-jagd.de.