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Naherholung ohne Barrieren

(kb). Einfach in den Urlaub zu fahren oder einen Ausflug zu machen, sollte für alle Menschen, ob jung oder alt, ob allein oder als Familie und ob mit oder ohne Behinderung eine ganz normale Angelegenheit sein. Wo sich barrierefreie oder zumindest barrierearme Ausflugsziele finden, präsentiert der Verein "Naherholung im Umland Hamburg e.V." auf seiner Homepage www.umlandscout.de, Stichwort "Barrierefreie Ziele".
Neben der Vermittlung von Informationen ist ein weiteres Ziel des Projektes, ein Netzwerk für Naherholungseinrichtungen und Kommunen zu schaffen. In der Winsener Kreisverwaltung fand deshalb kürzlich eine Informationsveranstaltung zum Thema „Naherholung für alle“ statt. Die Teilnehmer diskutierten über die Realität und Notwendigkeiten der Barrierefreiheit. Dabei wurde hervorgehoben, dass dieses Thema, auch bezüglich des Umbaus bereits vorhandener Gebäude, noch mehr unterstützt werden müsse. „Barrierefreiheit muss auch im Naherholungssektor eine Selbstverständlichkeit werden", so Hans Gabányi, Vorsitzender des Vereins. Er forderte auch einen Perspektivwechsel: Es dürfe nicht ausschließlich als eine gesetzliche Pflicht betrachtet werden, Menschen mit Beeinträchtigungen einzubinden, sondern es müsse grundsätzlich allen Menschen ermöglicht werden, an möglichst vielen Aktivitäten teilzunehmen. "Dieser Prozess wird nicht in ein oder zwei Jahren abgeschlossen sein, umso wichtiger ist es, dass wir alle dazu einen Beitrag leistet", so Gabányi.