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Wespen und Hornissen als ungeliebte "Untermieter": Experten helfen

Zu nah an Terrasse oder Balkon? Wenn Wespen mit ihrem Nest zu ungeliebten Untermietern werden, helfen die ehrenamtlichen Experten der Naturschutzabteilung weiter (Foto: Fotolia ©McCarthys PhotoWorks)
(kb/nw). „Hilfe, wir haben ein Wespennest.“ Mit diesen oder ähnlichen Hilferufen wenden sich Bürger während der Sommermonate fast täglich an Behörden, Feuerwehren, die Polizei oder die Rettungsleitstelle. Oft sind die Anrufer verunsichert wenn Hornissen, Wespen und ihre Artgenossen ihr Nest an einer ungünstigen Stelle gebaut haben und wissen nicht, wie sie sich im Umgang mit den ungewohnten Untermietern verhalten sollen.
Die Naturschutzabteilung des Landkreises Harburg hat deshalb ein ehrenamtliches Berater-Netzwerk eingerichtet. Acht Experten sind darauf eingestellt, Fragen - per Telefon oder vor Ort - zu Hornissen oder Wespen kompetent zu beantworten. Diese gehören wie Hummeln zu den Hautflüglern, die unter besonderem gesetzlichen Schutz stehen. Sollte ein Nest dieser wild lebenden Tiere tatsächlich eine Gefahr darstellen, können die Berater die Nester tier- und fachgerecht umsiedeln.
„Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Arbeit der Berater einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Insekten leistet und gleichzeitig Verständnis für das richtige Verhalten gegenüber den Tieren weckt“, weiß Stefanie Kropat, Mitarbeiterin der Naturschutzabteilung.
Die Telefonnummern des jeweils zuständigen Beraters kann bei der Naturschutzabteilung des Landkreises Harburg, Tel. 04171 - 693296, sowie den Ordnungsämtern erfragt oder auf der Internetseite der Kreisverwaltung nachgelesen werden. Die Telefonberatungen sind kostenlos. Für Vor-Ort-Beratungen und die Umsiedlung von Nestern wird eine geringe Gebühr fällig.