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Wieder fit bei Kniegelenkverschleiß: Vorbeugung und moderne Behandlung

Wann? 16.10.2013 17:30 Uhr

Wo? Burg Sevetal, Am Göhlenbach 11, 21218 Seevetal DE
Dr. Wolfgang Reinpold, Chefarzt der Chrirugischen Abteilung (Foto: oh)
 
Dr. Stefan Lipski, Facharzt für Orthopädie und Chirugie (Foto: oh)
Seevetal: Burg Sevetal |

(ah). Jeder fünfte Bundesbürger leidet im Laufe seines Lebens unter verschleißbedingten Schmerzen am Kniegelenk – mit erheblichen Folgen für die Lebensqualität.

"Die Hauptursache einer solchen Arthrose ist das Zusammenwirken von altersbedingtem Gelenkknorpelabtrieb, Meniskuseinrissen und genetischen Einflüssen", informieren die Experten vom Wilhelmsburger krankenhaus Groß-Sand.
Aber auch Übergewicht, Überlastung, Knochenfehlstellungen, hormonelle Einflüsse, Verletzungen und Entzündungen spielen eine wichtige Rolle.
In den vergangenen Jahren hat die moderne Medizin in der Behandlung von Kniegelenkschäden enorme Fortschritte gemacht. Vorbeugung und konservative Therapie sind effektiver geworden und auch die Operationsmöglichkeiten sind wesentlich schonender und vielfältiger als früher. Der Bandapparat kann exakt ausbalanciert werden und bei einigen Patienten verwendet Dr. Wolfgang Reinpold, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung, als Gelenkersatz ein Hyperflex-Knie, mit dem die Beugung optimiert werden kann. Bei guter Pflege und Rehabilitation erhalten die meisten Patienten ihre frühere Leistungsfähigkeit nach einer Operation vollständig wieder zurück und können sogar wieder Sport treiben.

Auf dem Patientenforum „Medizin verstehen“ am Mittwoch, 16. Oktober, 17.30 Uhr, im Großen Foyer des Veranstaltungszentrums Burg Seevetal (Am
Göhlenbach 11, 21218 Seevetal-Hittfeld) geben die Experten des Krankenhauses einen Überblick über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und informieren über die neuesten Fortschritte der Gelenkchirurgie einschließlich Kniegelenkersatz.
Folgende Fragen werden beantwortet: Wie kann vorgebeugt werden? Wann muss operiert werden? Welche operativen Möglichkeiten gibt es? Wie können Begleiterkrankungen vor allem älterer Menschen möglichst schonend berücksichtigt werden? Welche Nachbehandlung erleichtert die Rückkehr zur schmerzfreien Normalität?
Für Fragen stehen die Ärzte des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand aus der Abteilung für Chirurgie, Dr. Stefan Lipski aus Seevetal, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, sowie erfahrene Physiotherapeuten für Fragen bereit. Der Besuch des Informationsabends ist kostenfrei. Informationen: Telefon 040-75 205-0.

Zum Krankenhaus:

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus. Die Zahl der stationären Betten beträgt 207, zusätzlich gibt es 20 tagesklinische Behandlungsplätze in der Geriatrie. Folgende Abteilungen sind in der Klinik vertreten:
- Die Abteilung für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Gastroenterologie, Palliativmedizin und dem Adipositaszentrum für Menschen mit Übergewicht
- Die Abteilung für Chirurgie, vorrangig mit den Schwerpunkten Gelenkchirurgie, Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes, Gallenwegs- und Darmchirurgie sowie Schilddrüsenchirurgie und dem Hernienzentrum
- Das Geriatriezentrum mit der Abteilung Akutgeriatrie und Geriatrische Frührehabilitation
- Die Sektion Neurologische Frührehabilitation
- Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin mit einer hochfrequentierten Intensivstation
Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand nimmt rund um die Uhr an der Not- und Unfallversorgung teil und bietet eine Frührehabilitation mit neurologischem Schwerpunkt an. Träger des Krankenhauses ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.