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Bei Norddeutschen im Halbfinale

Das erfolgreiche U14-Team der Seevetaler Sharks (Haie) mit ihrem Trainergespann (Foto: Willner)
 
Der Hittfelder Max Hankotius (re.) war kaum vom Ball zu trennen (Foto: Willner)

BASKETBALL: M14-Team der Hitfelder Sharks wurde erst von Alba Berlin am Weiterkommen gehindert

(cc). Bei den norddeutschen Meisterschaften in Hamburg-Dulsberg erreichte das Team M14 der Hittfelder Sharks das Halbfinale und konnte erst von Alba Berlin am Weiterkommen ins Endspiel gehindert werden.
Bei diesem Turnier waren die besten sechs Teams der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt am Start. In der Vorrundengruppe der Sharks waren der Niedersachsen-Meister, die BG 74 Göttingen, und der 28-malige deutsche Jugendmeister, der TuS Lichterfelde aus Berlin. Im ersten Spiel in Hamburg-Dulsberg ging es gegen die Göttinger, die in der Anfangsphase der Partie ihren körperlichen Vorteil geschickt aus und auch viel am Brett punkteten. Das Hittfelder Team lag nach dem ersten Viertel mit sieben Punkten im Rückstand, kam aber im nächsten Spielabschnitt nach einer Aufholjagd auf 34:35 heran. Danach konnte sich zwar Göttingen durch sechs schnelle Punkte absetzen, und lag im dritten Viertel bereits mit 31:13 in Front. Auch im vierten Viertel spielten die Sharks ohne Konzentration und Anspannung und verloren am Ende mit 57:98.
Im letzten Spiel des Abends gegen den TuS Lichterfelde konnten die Sharks allerdings eine bessere Leistung zeigen: Nachdem Göttingen gegen Lichterfeld gewinnen konnte, hieß es für beide Teams: „Siegen oder Fliegen“. Anders als im ersten Spiel waren die Sharks in dieser Partie auch körperlich überlegen. Die erste Halbzeit endete nach einem ausgeglichenen Spiel mit einem 27:31-Rückstand. Ohne Moritz Kröger, der schon früh sein drittes Foul gepfiffen bekam, konnten die Vorteile unter dem Brett nicht genug ausgenutzt werden. Im dritten Viertel konnte jedoch die Wende eingeleitet werden. Die Sharks starteten einen 12:0-Lauf und gingen in Führung. Das Viertel endete mit 23:11 für die Seevetaler, die am Ende einen 63:56-Sieg einfahren konnten.
Durch diesen Sieg und den damit verbundenen zweiten Platz in der Gruppe ging es weiter im Halbfinale. Gegner war das Team von Alba Berlin, der deutsche Vizemeister des Vorjahres. „Alba besitzt das deutschlandweit größte Jugendprogramm mit einem Jugendetat von 1,7 Millionen Euro“, sagt der sportliche Leiter der Sharks, Lars Mittwollen.
Die Sharks gingen bis in die Haarspitzen motiviert in dieses Spiel. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Sharks mit 38:29 (17. Minute) führen konnten. Bis zur Halbzeit konnte Alba zwar den Rückstand verringern, dennoch führten die Sharks nach 20 Minuten mit 44:40. Das dritte Viertel, in dem Max Hankotius elf der vierzehn Hittfelder Punkte erzielte, verloren die Sharks knapp mit vier Punkten. Damit war die Partie wieder ausgeglichen. Zwar führten die Seevetaler in der 34. Minute noch mit einem Punkt, aber plötzlichen waren sie mit ihren Kräften am Ende. Denn nach den Verletzungen von Felix Bens und Mateo Janssen Nieto konnten die Sharks über weite Teile des Spiels nur mit sieben Spielern rotieren. Alba überrannte die Sharks in den letzten Minuten förmlich, und gewann mit 81:61.
Lars Mitttwollen: „Für die M14 der Sharks endet damit eine lange Saison, die vor fast genau einem Jahr beim Wermut-Weber-Cup begann. In dieser Zeit haben sich alle Spieler enorm weiterentwickelt und sind als Team zusammengewachsen. Rückblickend auf die Saison kann ein positives Fazit gezogen werden. Das Ziel, besser als letztes Jahr in der M14 abzuschneiden, wurde erreicht.“