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Seevetaler Sharks holen DM-Bronze

Noel Okona (am Ball) erzielte im Halbfinale gegen Leverkusen 10 Punkte für die Seevetaler Sharks (Foto: oh)

BASKETBALL: Hittfelder U16-Team erreicht Platz drei der deutschen Endrunde

(cc). Nach einem dramatischen Halbfinale gegen die Bayer Giants Leverkusen verlieren die Hittfeld-Hamburg Sharks (Haie) vor 2500 Zuschauern in Bamberg mit 68:70 und beenden ihre erfolgreiche Saison mit einem Bronzerang. Deutscher Meister der JBBL ist Leverkusen, der das Finale mit 64:54 gegen den TSV Tröster Breitengüssbach gewann. "Die Jungs können stolz auf sich sein und müssen erst einmal realisieren, was sie erreicht haben", sagte Head-Coach und sportlicher Leiter der Sharks Lars Mittwollen nach dem Spiel.
In der Partie gegen die Sharks hatte Leverkusen den etwas besseren Start und sicherte sich nach einem frühen Dreier einen kleinen Vorsprung. Die Sharks gingen das hohe Tempo mit, fanden letztlich aber kaum erfolgreiche Abschlüsse. Erst nachdem Lars Mittwollen in der Verteidigung umgestellt hatte, fanden die rheinischen Fastbreaks ein abruptes Ende. Die Sharks konnten mit einem 10:2-Lauf die Lücke schließen. Der zweite Abschnitt verlief auf Augenhöhe. Nach dem Seitenwechsel war es Mehmet Antikoglu vorbehalten, mit einem Korbleger für die erste Führung der Mittwollen-Schützlinge zu sorgen (46:45, 26. Minute). Davon völlig unbeeindruckt konterten die Rheinländer mit einem 7:0-Lau. Die Sharks blieben aber in Reichweite. Im finalen Durchgang starteten die Sharks mit einem 6:0-Run ins letzte Viertel und verschaffte sich so einen kleinen Vorsprung (61:57, 34. Minute). Bayer-Coach Andreas Aust rief seine Schützlinge zur Besprechung an der Seitenauslinie zusammen, woraufhin diese mit neuem Fokus zu Werke gingen. Ein 10:2-Lauf stellte das alte Kräfteverhältnis wieder her und läutete gleichzeitig eine an Spannung kaum zu überbietende Schlussphase ein (63:67, 37. Minute). Mit einem Dreier durch Marcel Hoppe lancierten die „Haie“ einen letzten Comeback-Versuch, der beinahe von Erfolg gekrönt gewesen wäre (68:69, 40. Minute). Ein Ballverlust in der Schlussphase der Partie machte aber alle nordische Hoffnung auf ein gutes Ende einen dicken Strich durch die Rechnung.