Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Voltigierteam gewinnt Deutschland-Pokal

Die Mannschaft mit Trainerin Barbara Rosiny vom Team Timeloh-Hof holte in der Reithallen-Arena des Landgestüts Zweibrücken nach einer spannenden Aufholjagd den Deutschen Voltigierpokal 2014 der M-Klasse (Foto: oh)

VOLTIGIEREN: 6. Deutscher Pokalwettbewerb im Landgestüt Zweibrücken begeistert mit tollem Sport – Team Timeloh-Hof brilliert im Finale

(cc). Beim pferdesportlichen Höhepunkt des Jahres für Voltigierer brillierte das Team Timeloh-Hof, dem auch Mädchen im Alter von 12- bis 22 Jahren aus Stelle, Ashausen und Winsen angehören, in der Reithallen-Arena des Landgestüts Zweibrücken. Nach einer spannenden Aufholjagd holten sie den Deutschen Voltigierpokal 2014 der M-Klasse. Streicheleinheiten gab es auch für „Dark Beluga“, der als bestes Pferd des Turniers ausgezeichnet wurde.
Als amtierender Bezirksmeister, Vize-Landesmeister und bestes Team der Norddeutschen Meisterschaften der M-Klasse reiste die Mannschaft aus dem Landesverband Hannover mit großem Begleitteam die rund 700 Kilometer staugeplagt nach Zweibrücken. Das Starterfeld auf dem malerischen Landesgestüt in Zweibrücken umfasste insgesamt 31 Gruppen aus 11 Landesverbänden. Der Landesverband Hannover war mit drei Teams vertreten. Neben dem Mitfavoriten vom Timeloh Hof, waren die Mannschaften aus Goslar und Garbsen mit dabei, die allerdings nicht die Endrunde der letzten 16 Mannschaften erreichten.
Das Team Timeloh-Hof startete am Freitag wegen der langen Anreise als eines der letzten in die Pflicht und erreichte mit 6,488 Punkten und damit nur knapp einem Zehntel Rückstand auf den Mitfavoriten aus Mainz-Laubenheim Platz zwei. Mit der besten Kür reichte es dann aber zum Sieg in der Qualifikation. Am Samstagabend ging es mit der Kurzpflicht weiter, in der es leichte Patzer gab. Das Zwischenresultat war, dass Team Timeloh-Hof hinter Mainz-Laubenheim und der Mannschaft aus Weilheim-Waitzacker aus Bayern auf Platz drei zurück fiel.
Das Finale am Sonntag war der eigentliche Höhepunkt der drei tollen Turniertage. Die Entscheidung hätte in diesem nicht knapper ausfallen können. Es kam zum Showdown zwischen Mainz-Laubenheim und dem Team Timeloh Hof. Trotz ein paar kleiner Unsicherheiten zeigte das Team aus dem Norden eine anspruchsvolle Kür mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad von 10,0. Auch Gestaltung und Ausführungsnoten waren hoch und es wurde unglaublich spannend in der offenen Wertung des Finales. Als der Sprecher des Turniers die Gesamtnote verkündete, war der Jubel unbeschreiblich. Das Team hatte es tatsächlich noch geschafft und mit zwei Hundertstel Punkten Vorsprung Mainz auf Platz zwei verwiesen. „Der Sieg beim Deutschen Voltigierpokal war unser großes Ziel,“ strahlte Trainerin Barbara Rosiny, die selbst schon an deutschen Meisterschaften und den Weltreiterspielen 1990 in Stockholm als Longenführerin teilgenommen hat.