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Aral Tankstelle Dieter Jennrich: Eine echte Maschener Institution feiert 60. Geburtstag

Seit den Anfangstagen hat sich vieles verändert. Heute bietet die Aral-Tankstelle Dieter Jennrich einen Rundum-Service mit Waschanlage, Werkstatt und Tankstellen-Shop (Foto: oh)
 
Eine Luftaufnahme der Tankstelle Anfang der 60er Jahre. Hier ging es noch beschaulich zu, Selbstbedienung war ein Fremdwort - ein Tankwart kümmerte sich um den Service (Foto: oh)
kb. Maschen. Eine echte Maschener Institution feiert 60-jähriges Jubiläum: Am 28. Dezember 1953 eröffneten, die Kölner, Gertrud und Wilhelm Weirich in Maschen zunächst an der Hamburger Straße eine kleine Aral-Tankstelle. Am heutigen Standort der Tankstelle an der Winsener Straße, die inzwischen vom Schwiegersohn der Weirichs, Dieter Jennrich geführt wird, sorgt inzwischen sogar schon die dritte Generation der Familie dafür, dass die Tanks immer voll und die Kunden zufrieden sind.
Alles begann mit einer Tankstelle samt Waschhalle, die auch als Werkstatt genutzt wurde. An insgesamt sechs Zapfsäulen wurde von einem Tankwart der Kraftstoff in den Tank gefüllt. LPG, CNG, Ad Blue und E10 lagen da noch in weiter Ferne. Es wurde auch Öl in Kannen gepumpt, Scheiben geputzt und natürlich Luft geprüft. Selbstbedienung war zu diesen Zeiten ein Fremdwort und noch nicht erfunden, Service hingegen wurde groß geschrieben.
Mitte der 60er Jahre wurde die Tankstelle um einen Abschleppwagen erweitert. Der ADAC-Abschleppdienst hatte nun auch eine Anlaufstelle in Maschen.
Wegen einer Straßenverlegung musste die Tankstelle nach 17 Jahren weichen. Es entstand 1971 eine neue SB- und Bedienungsanlage im Rübenkamp in Maschen. Im Januar 1988 zog die Aral-Tankstelle schließlich an den jetzigen Standort - verkehrsgünstig gelegen gegenüber der Autobahnauffahrt zu den Autobahnen in Richtung Hamburg, Bremen, Hannover und Lüneburg.
Im Mai 1988 übernahm nach Gertrud und Wilhelm Weirich die nächste Generation das Ruder: Das Ehepaar verpachtete die Tankstelle an ihre Tochter Heidi und den Schwiegersohn Dieter Jennrich. Inzwischen arbeitet auch deren Sohn Riko im Familienunternehmen mit.

Ob Uwe Friedrichsen oder Truck Stop - diese Aral-Tankstelle in Maschen war schon immer Treffpunkt für bekannte Persönlichkeiten. Anfangs war es die Nähe zum berühmten Tonstudio, heute die exponierte Lage direkt an der Autobahn, die immer wieder Musiker, Schauspieler und andere Prominente in die Tankstelle spülte.
Schon in der ersten Tankstelle probierte Uwe Friedrichsen zusammen mit Inhaber Wilhelm Weirich in der kleinen Besucherecke Gummistiefel, die kurzfristig im Sortiment waren. Für Truck Stop ist die Tankstelle bis heute Ausgangspunkt für die Fahrten zu Konzerten. „Über die Jahre sind viele Freundschaften entstanden“, erzählt Heidi Jennrich. „Viele machen einen Zwischenstopp bei uns, um zu tanken oder auch ein heißes Würstchen zu essen.“
Insgesamt 18 meist langjährige Mitarbeiter sorgen derzeit dafür, dass der Service an der Aral-Tankstelle in Maschen immer rund läuft. Die Tankstelle mit Shop wird ergänzt durch zwei moderne Waschanlage und eine Werkstatt, in der zwei Mitarbeiter kleine Pannen beheben, Reifen wechseln oder Reparaturen durchführen. Beliebt ist auch der Mittagsimbiß.
Natürlich ist langjährige Erfolg des Familienunternehmens nicht denkbar ohne seine treuen Kunden. Dafür dankt die ganze Familie.


Umtrunk zum Jubiläum

Gertrud Weirich und die Familie Jennrich laden am Samstag, 28. Dezember, von 11 bis 13 Uhr alle Freunde, Kunden und Bekannte zu einem Umtrunk in ihre Tankstelle ein. Für diejenigen, die nicht mit leeren Händen kommen möchten, steht ein Sparschwein bereit, in dem Spenden für das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ gesammelt werden.