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Dörner will Deponie bei Hittfeld länger nutzen

Eine Luftaufnahme des Kieswerkes und der Deponie bei Hittfeld (Foto: Otto Dörner)
kb. Hittfeld. Das Unternehmen Otto Dörner will seine bestehende Deponie am Bäcker-Busch-Weg in Hittfeld erweitern und die Nutzungszeit verlängern. Die Pläne dazu werden auf der Ortsratssitzung am Dienstag, 5. Mai, ab 19.30 Uhr im Gasthaus "Zur Linde" in Hittfeld präsentiert.
Derzeit ist das Kieswerk Hittfeld mit seinen Hauptbestandteilen Deponie (Klasse I - ungefährliche Stoffe), Brecheranlage, dem Kompostplatz sowie der Kleinanahme für diverse Abfallarten bis 2025 als Einheit genehmigt. Dörner möchte nun die Kapazität der Deponie erweitern, die Art der eingelagerten Abfälle soll dabei dieselbe bleiben. Das bestätigt Tilmann Quensell, Mitglied der Geschäftsführung bei Dörner. Dazu gehören im Wesentlichen Baustoffe wie Boden, Steine, Baustoffe auf Gipsbasis und Ziegel. Als Begründung führt das Unternehmen die landesweite Nachfrage nach Deponien der Klasse I an. "Der Deponiebedarf ist groß, die Gesamtkapazität ist nicht ausreichend", so Quensell.
Die Vorteile des Standortes: Bei relativem geringem Aufwand könnte der Deponieraum deutlich erhöht (von rund 1,6 Mio. auf ca. 2,8 Mio. Kubikmeter) und sämtliche Einrichtungen der Deponie weiter genutzt werden, es müssten dennoch keine weiteren Flächen in Anspruch genommen werden und durch die neue Kiestrasse würde sich die Verkehrsbelastung für die Anwohner trotz längerer Nutzung der Deponie verringern.
Wohin mit dem zusätzlichen Abfall? Statt einer wasserführenden Senke will das Unternehmen Otto Dörner eine Kuppe auf der Deponie errichten. "Wir nutzen keine zusätzlichen Flächen, sondern gehen gemäßigt in die Höhe", so Quensell. Dies entspräche dem umliegenden Landschaftsbild, man nähere sich damit dem Ursprungsgelände an. Der bestehende Renaturierungsplan soll im Wesentlichen beibehalten werden.
Bis eine endgültige Entscheidung über die Deponie fallen könnte, dauert es aber noch. "Wir sind in einer ganz frühen Phase und wollen unsere Pläne jetzt erst einmal vorstellen", sagt Quensell. In einem weiteren Schritt werde ein komplettes Planfeststellungsverfahren folgen.