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"Flexibilität ist Trumpf!" Umbau bei Knolles Markt läuft auf Hochtouren

Neben der Erweiterung des Edeka-Marktes ist auch eine Verlegung der Einfahrt zum Parkplatz, der künftig insgesamt 240 Stellplätze haben wird, geplant (Foto: Repro MSR)
kb. Ramelsloh. „Eigentlich wollten wir schon viel weiter sein, aber der Winter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Dorle Thalmann-Draeger, Inhaberin von Knolles Markt in Ramelsloh, muss schon seit vielen Wochen Nerven beweisen. Grund: Der Umbau des Edeka-Marktes läuft auf Hochtouren.
Zwar darf Knolles Markt, nachdem das für die Landesraumordnung zuständige niedersächsische Landwirtschaftsministerium eingeschritten war (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach), nur um 140 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert werden, aber der Umbau hat es in sich. Neben der Verkaufsfläche wird auch die Anlieferung umgebaut, ein kleines Bistro mit Sitzbereich wird geschaffen, das Personal bekommt neue Räume und auch die komplette Klima- und Kühltechnik wird erneuert und damit ein Beitrag für die Umwelt geleistet, u.a. weil das neue System mit CO2 betrieben wird.
Gleichzeitig läuft der Betrieb des Edeka-Marktes wie gewohnt weiter. „Wir versuchen, diese Übergangssituation für die Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Dorle Thalmann-Draeger. „Derzeit stehen viele Waren nicht am gewohnten Platz, aber wir helfen gerne bei der Orientierung.“
Was ist geplant? Der Eingang des Marktes verschiebt sich lediglich ein kleines Stück, Blumenladen und Bäcker tauschen die Plätze. Im neuen Bistro werden Snacks und kleine Gerichte sowie Frischfisch angeboten. Ein zweiter Leergutautomat zieht ein, der Bereich für Getränke sowie die neue Wurst- und Käsetheke bleiben am gewohnten Ort. Außerdem bekommt der Markt ein neues Lichtkonzept und einen neuen Fußboden. „Aber wir verändern nicht alles“, sagt Dorle Thalmann-Draeger. Zum Beispiel ist derzeit geplant, die Weinabteilung, so wie sie ist, beizubehalten. „Uns gefällt das Konzept so gut, daran würden wir gerne festhalten“, so die Chefin von Knolles Markt.
Weil das komplette Kühlsystem erneuert wird, gibt es derzeit eine provisorische Frischetheke - zum Glück gab es noch ein separates Kühlaggregat. „Sonst hätten wir komplett abschalten müssen“, berichtet Thalmann-Draeger. Zwei Wochen vor Ostern soll der neue Tresen funktionieren, Tiefkühl- und Molkereiprodukte wieder an ihrem Platz sein. Die komplette Fertigstellung ist für Juli/August geplant. Der beliebte Weinabend am 9. Mai soll auf jeden Fall stattfinden.
Bis zum Sommer heißt es für das Edeka-Team jetzt, durchzuhalten. „Flexibilität ist dabei Trumpf, aber die Vorfreude auf das Neue macht es für uns leicht“, sagt Dorle Thalmann-Draeger.