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Gewerbe- und Grundsteuern: Im Nordosten Niedersachsens am höchsten

(kb). Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen hat die aktuellen Hebesätze der Städte und Gemeinden im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg untersucht. Demnach haben 40 der insgesamt 349 Kommunen (11,4 Prozent) mindestens einen ihrer Hebesätze gegenüber 2013 erhöht. In drei Gemeinden wurden dagegen Steuern gesenkt, die restlichen 306 Kommunen ließen ihre Hebesätze unverändert. "In keiner niedersächsischen Region ist die Steuerbelastung so hoch wie im Nordosten", kristisiert der BdSt-Vorsitzende Bernhard Zentgraf.
Ein eher durchschnittliches Hebesatzniveau verzeichnet der Landkreis Harburg. Die Grundsteuer-Spanne reicht von 280 Punkten in Harmstorf bis zu 465 Punkten in Tostedt, die Gewerbesteuer liegt zwischen 300 Punkten in Harmstorf und 400 Punkten in Neu Wulmstorf, Otter und Undeloh.
Im Landkreis Stade hingegen sind die Hebesätze, insbesondere für die Gewerbesteuer, mit 400 Punkten relativ hoch. Beckdorf und Sauensiek verlangen durchweg 450 Punkte, Apensen 435 Punkte, Jork für die Grundsteuern A und B sogar 455 Punkte.
Die niedersächsischen Städte und Gemeinden erzielten im vergangenen Jahr Grundsteuereinnahmen von fast 1,3 Milliarden Euro und kassierten mehr als 3 Milliarden Euro an Gewerbesteuern (netto). Die Realsteuern stellen damit die mit Abstand aufkommensstärksten Kommunalsteuern dar.