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Metallbauer klagen über zu wenig Auszubildende / Allgemeine Lage ist gut

Klaus Maack (re.) mit den Geehrten (v. li.) Wilhelm Maack, Hans-Heinrich Schaefer und Hermann Tamke
kb. Maschen. Einen weiteren Rückgang bei den Auszubildendenzahlen auf derzeit 37 Lehrlinge beklagte Lehrlingswart Stephan Harms auf der jüngsten Innungsversammlung der Metallhandwerke des Kreises Harburg. "Wir sind auf dem absteigenden Ast", so Harms. Es habe an den Berufsschulen sogar Schwierigkeiten gegeben, reine Metallbauerklassen zu bilden. Er appellierte an die Betriebe: "Stellt junge Leute ein."
Grundsätzlich beurteilte Obermeister Klaus Maack die Lage im Metallbauhandwerk als gut. Zwar hätten viele Betriebe im Baubereich aufgrund des langen Winters im vergangenen Jahr unter der schlechten Auftragslage gelitten, dies hätte der gute Sommer in vielen Betrieben jedoch ausgeglichen. Sorge bereite den Unternehmen der verstärkte Preisdruck besonders im Baubereich wie auch im feinwerk-technischen Metallbau und im Zulieferbereich. "Viele Betriebe weichen deshalb auf Spezialgebiete aus, um dort mit Qualität zu überzeugen", erklärte Maack. Die Stabiliserung der Auftragslage zum Jahresende 2013 und die witterungsbedingten Einflüsse zum Jahresanfang 2014 ließen viele Betriebe auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 hoffen. "Wenn die Binnenkonjunktur stabil bleibt, ist dieser Optimismus gerechtfertigt", so Maack.
Nach 22 Jahren ehrenamtlicher Arbeit stellte sich Klaus Goedecke aus Undeloh nicht erneut als stellvertretender Obermeister zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde Jan Jürgens aus Winsen gewählt.
Mit einer Ehrenurkunde für sein 60-jähriges Meisterjubiläum wurde Schmiedemeister Hans-Heinrich Schaefer aus Soderstorf-Rolfsen geehrt. Den Goldenen Meisterbrief zum 50-jährigen Meisterjubiläum bekamen Schmiedemeister Hermann Tamke aus Rosengarten und Schmiedemeister Wilhelm Maack aus Winsen überreicht.