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"Musicals als Wirtschaftsfaktor": Stephan Jaekel von Stage Entertainment zu Gast beim Neujahrsempfang in Seevetal

Beim Neujahrsempfang: Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Martina Oertzen, Stephan Jaekel und Detlev Dose (Foto: kb)
kb. Seevetal. "So viele Gäste hatten wir noch nie", freute sich Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen am Montagabend beim siebten Neujahrsempfang der vier Seevetaler Gewerbevereine und der Gemeinde in der Burg Seevetal in Hittfeld. Weit über 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren erschienen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und einen Ausblick auf das kommende Jahr zu halten. Hauptsponsor war auch in diesem Jahr die Sparkasse Harburg-Buxtehude.
In ihrer Begrüßungsrede machte Oertzen noch einmal die Bedeutung der Unternehmen für Seevetal deutlich, die mit ihren Gewerbesteuerbeiträgen den zweitgrößten Beitrag bei den Einnahmen der Gemeinde leisten. "Wir setzen auf Sie", so Oertzen, die deutlich machte, dass vor der Gemeinde noch einige finanzielle Kraftakte liegen. "Unsere Infrastruktur ist in die Jahre gekommen, auch die Burg Seevetal muss saniert werden. Da müssen wir richtig viel Geld in die Hand nehmen", so Oertzen. Ihr Dank galt besonders denen, die sich ehrenamtlich für die in der Gemeinde untergebrachten Flüchtlinge engagieren. "Wir bringen die Menschen nur unter, alles andere leisten Ehrenamtliche. Da kann man gar nicht genug danken."
Stellvertretend für die Gewerbevereine begrüßte Detlev Dose, Geschäftsführer der Firma „Sprinter Transport Service“, die Gäste. Er hatte auch in diesem Jahr federführend die Organisation des Neujahrsempfangs übernommen und Gastredner Stephan Jaekel, Unternehmenssprecher der Stage Entertainment GmbH gewonnen. Sein Thema: "Musicals als Wirtschaftsfaktor für die Metropolregion Hamburg". Die Stage Entertainment ist seit über zehn Jahren Marktführer im Bereich Musical-Theater in Deutschland und hat allein mit dem "Wunder von Bern" seit November 2014 über 500.000 Besucher nach Hamburg gelockt. Ein nicht unrelevanter Wirtschaftsfaktor. "Im Schnitt bleiben die Gäste zweieinhalb Nächte in Hamburg, gehen shoppen, essen und nutzen den ÖPNV", so Jaekel. Allein 2012 gaben die Stage-Besucher 590 Millionen Euro in Hamburg abseits des Musicals aus.
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