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Betrunkener schläft Rausch auf den Schienen aus / Zug stoppt in letzter Sekunde

jd. Stade. Das war der denkbar falsche Ort, um seinen Alkoholrausch auszuschlafen: Ein 20-Jähriger hat sich in der Nacht von Freitag auf Samstag mitten auf die Gleise des Stader Bahnhofes gelegt. Sein Leben verdankt der Mann dem Lokführer eines herannahenden Metronoms: Dieser stoppte den Zug gerade noch rechtzeitig. Die Lok kam etwa fünf Meter vor dem schlafenden Betrunkenen zum Stehen.  
Der Metronom war Freitagnacht um 23:56 Uhr gerade in Richtung Cuxhaven abgefahren, als der 29-jährige Lokführer glaubte, einen großen Müllsack im Gleis zu erkennen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit von rund 15 km/h konnte er kurz nach der Abfahrt noch rechtzeitig anhalten. Er stieg aus und sah, dass der Mann auf den Schwellen zwischen den Schienen lag. Er weckte den betrunken Schläfer und nahm in mit in den Zug. Der in Hamburg wohnende Pole gab an, mit einem Freund in Stade gefeiert zu haben. Er könne sich aber nicht erinnern, wie er auf die Bahnstrecke geraten sei.
Beamte der Polizeiinspektion Stade nahmen den Mann zur Ausnüchterung mit auf die Wache. Sein Atemalkoholwert betrug 1,62 Promille. Die Weiterfahrt des Zuges verzögerte sich knapp 20 Minuten.